
Veranstaltung in Nauheim anlässlich des bundesweiten Aktionstags: Zusammenhalt in Vielfalt
KREIS GROSS-GERAU – Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ steht eine Veranstaltung am Freitag, 22. Mai 2026, ab 17 Uhr im Bürgersaal in Nauheim, Am Sportfeld 1a. Organisiert wird sie von den WIR-Vielfaltszentren aus Groß-Gerau und Rüsselsheim. Kooperationspartner sind das Büro für Integration Groß-Gerau, das Interkulturelle Büro Rüsselsheim sowie die Gemeinde Nauheim.
Unter dem Leitthema „Der Landkreis Groß-Gerau ist eine Einwanderungsregion“
möchten die Veranstalter gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus dem Kreis über Vielfalt, Zusammenhalt und gesellschaftliches Miteinander ins Gespräch kommen. Zu Beginn begrüßen Landrat Thomas Will und Bürgermeister Marc Friedrich die Gäste der öffentlichen Veranstaltung. Anschließend folgt eine Gesprächsrunde. Diese Podiumsdiskussion moderiert Nora Schrimpf, Geschäftsführerin von Arbeit und Leben, die den gesamten Abend begleitet.
Auf dem Podium sitzen die ehrenamtliche Dolmetscherin Katarina Peters, Adnan Dayankac vom Ausländerbeirat Rüsselsheim, Esmir Velic (Sportcoach Nauheim), Sarah Müller vom Vielfaltszentrum Groß-Gerau, Carmen Größ (Geschäftsführerin des Frauenzentrums Rüsselsheim) sowie Olaf Löhmer (mitWirken, Sozialraum-Koordination). Menschen aus dem Kreis Groß-Gerau sollen ebenfalls die Möglichkeit erhalten, auf die Bühne zu kommen und ihre Perspektiven, Erfahrungen und Gedanken zum Thema Vielfalt und Einwanderung zu teilen.
Im Anschluss gibt es eine Pause mit einem Tanzauftritt des ukrainischen Vereins „new life new beginning“. Ab etwa 18.30 Uhr bringen Teilnehmer aus der Vereinsarbeit ihre Sicht zur Thematik ein. Das Ende der Veranstaltung ist für 20 Uhr vorgesehen.
Der Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ findet 2026 erstmals bundesweit statt und wurde von der Initiative kulturelle Integration ins Leben gerufen. Rund um den 21. Mai, der zugleich UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist, setzen Organisationen, Vereine sowie Bürger*innen und Einwohner*innen ein Zeichen für eine respektvolle und pluralistische Gesellschaft.