Aktuelles

Workshop

Workshop / 13. Juni 2026 - 10 bis 16 Uhr
BRAVE SPACE – GEMEINSAM, MUTIG, ACHTSAM.
RASSISMUSKRITISCHES UND DISKRIMINIERUNGSSENSIBLES LERNEN.


Die Veranstaltung versteht sich als ein rassismus- und diskriminierungskritischer Workshop, um gemeinsam Wissen
aufzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Es soll ein gemeinsamer Raum im Sinne eines „Brave Space“ eröffnetet werden, der Personen mit Diskriminierungserfahrungen und ebenfalls nicht betroffene Personen, die aber Verantwortung übernehmen und lernen wollen, zusammenführt. Durch den „Brave Space“ soll ein respektvoller Austausch von Erfahrungen und die Stärkung rassismus- und diskriminierungskritischer Praxis im Alltag unterstützt werden.

Ziel des Workshops ist Aufklärung, Sensibilisierung, Empowerment und die nachhaltige Stärkung solidarischer Handlungskompetenz.

Anmeldung bis 05. Juni 2026 an: anmeldung_kreisgg@kreisgg.de

Veranstaltungsort:
Kulturbahnhof Mörfelden
Bahnhofstraße 38, 64546 Mörfelden-Walldorf

Kooperationsveranstaltung:

  • Fachstelle gegen Rechtextremismus und Rassismus im Büro für Integration Kreis Groß-Gerau,
  • Büro für Frauen und Chancengleichheit Kreis Groß-Gerau,
  • Islamischer Wohlfahrtsverband An Nusrat e.V.

Weiterre Inforamtionen können Sie dem Flyer entnehmen 


Vernetzungstreffen gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Safe the Date! 

17.06.2026, 17 Uhr 
im Landratsamt Groß-Gerau. 

 

Vernetzungstreffen für Demokratie und Menschenrechte im Landkreis Groß-Gerau

Netzwerkpartner*innen, Lehrer*innen, Fachkräfte, Vertreter*innen aus Vereinen und anderen Organisationen sind herzlich zum Vernetzungstreffen eingeladen.
Merkt euch das Datum vor und seid dabei!

Euch erwartet Austausch, Vernetzung und die Möglichkeit sich zu verbinden und zu empowern - für Demokratie und Menschenrechte. 

Wir sehen uns am 17.06.2026, um 17 Uhr im Landratsamt Groß-Gerau! 

Weitere Informationen zum Ablauf erfolgen Anfang Juni. 

Den Safe-the-Date Flyer können Sie hier downloaden. 


Veranstaltungen der DEXT-Fachstelle des Kreises Groß-Gerau

Online Veranstaltungsreihe - DEXT-Reihe 6.0: "Meinungsfreiheit & Debattenkultur"

Die südhessischen DEXT-Fachstellen, bestehend aus den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau  sowie der Wissensschaftsstadt  Darmstadt und der Sonderstatusstadt Rüsselsheim am Main sowie weitere Kooperationspartner*innen,  haben ihre Expertise gebündelt und für Sie ein Vortrags- und Workshop-Programm auf die Beine gestellt.

Die jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe soll Fachkräfte unterstützen und Handlungsstrategien für eine demokratiefördernde Arbeit aufzeigen.

Ein erfolgreicher Meinungsbildungsprozess ist zentral für das Gefühl, in eine demokratische Gesellschaft eingebunden zu sein. Durch Social-Media und das World Wide Web steht uns die Welt in all ihrer Komplexität offen. Diese Komplexität zu navigieren, ist an sich schon eine herausfordernde Aufgabe. Erschwert wird dies zusätzlich durch antidemokratische und menschenfeindliche Akteur*innen, die Meinungsbildungsprozesse aktiv stören, manipulieren und zu ihren Gunsten steuern möchten. 

In der diesjährigen Reihe stellen wir uns der Frage, wie wir antidemokratische Narrative erkennen, unsere Stimme wiederfinden und antidemokratischen Positionen widersprechen können.

Was Sie erwartet:

✔️ Impulse zu aktuellen & regional relevanten Themen der Demokratieförderung
✔️ Handlungsstrategien für die Praxis
✔️ Austausch und Vernetzung
✔️ Spannende Perspektiven aus der Extremismusprävention

Wir laden Sie recht herzlich ein und freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen. 

Details zu den einzelnen Terminen sowie zur 
Anmeldung finden Sie hier .

Ihre DEXT-Fachstellen Südhessen 


Resolution gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

Gemeinsame Resolution gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

Die Wahlergebnisse in Deutschland und der EU zeigen immer deutlicher, dass die Zustimmung zu rechtsextremen Parteien und Ideologien von Teilen der Bevölkerung stetig steigt. Monitoring-Berichte von Beratungsstellen und der PMK Bericht der Polizei zeigen einen besorgniserregenden Anstieg von antisemitischen, rassistischen und menschenfeindlichen Fällen. Studien zeigen zudem, dass die sogenannte Mitte der Gesellschaft zunehmend verschwörungsgläubigen (38 %), populistischen (33 %) und völkisch-autoritär-rebellischen (29 %) Positionen zustimmt.

Zudem wurde durch das bekannt gewordene Geheimtreffen von Neonazis und Rechtsextremen und deren Remigrationsplänen deutlich, dass die menschenfeindliche Propaganda rechtsextremer Organisationen sehr real und gefährlich sind. Nicht zuletzt sind seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Krieg der israelischen Regierung gegen Palästinenser*innen die Zahlen von Antimuslimischem Rassismus und Antisemitismus in Deutschland drastisch gestiegen.
Im Landkreis Groß-Gerau ist Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit genauso präsent und real. Hierbei geht es nicht nur um physische Gewalt in Form von körperlichen Angriffen oder Sachbeschädigungen. Es geht um die vielen Mikroaggressionen im Alltag, mit denen Betroffene jeden Tag konfrontiert sind, die immer gewaltvoller werden und sich in der Gesellschaft zu normalisieren scheinen. Rassistische und rechtsextreme Haltungen werden selbstverständlich und selbstbewusst ausgelebt.

Gleichzeitig erheben sehr viele Menschen ihre Stimmen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit. Sie treten in die Öffentlichkeit, organisieren Demos und setzten sichtbar und entschlossen ein Zeichen für Demokratie, Freiheit, Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit. Auch im Landkreis Groß-Gerau.

Der Integrationsrat des Kreisausschusses Groß-Gerau hat angeregt im Kreistag eine Gemeinsame Resolution gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu verabschieden, um diese Initiativen zu unterstützen und um an weitere Mandatsträger*innen und Bürger*innen zu appellieren. Politik und Zivilgesellschaft sind gleichermaßen aufgefordert zu verdeutlichen, dass Menschenverachtung sowie Hass und Hetze in unserem Landkreis keine Mehrheit finden. Es gilt die Demokratie zu schützen und zu verteidigen.

Mit dieser Positionierung soll Haltung gezeigt werden, die nicht nur ein symbolischer Akt bleiben soll: Durch die Auseinandersetzung mit der Resolution soll auch ein Prozess der Bewusstheit und Sensibilisierung über Rassismus und Rechtsextremismus bspw. in Behörden angestoßen werden, weil auch die Mitarbeiter*innen in Behörden extremistischen Angriffen und Anfeindungen ausgesetzt sind.

Gemeinsame Resolution gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit 


Publikationen der Fachstelle

Veröffentlichungen der Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus wie z.B. die Monitoring-Berichte, Dokumentationen von Netzwerktreffen sowie weitere Publikationen finden Sie im Folgenden:

Die Informationsbroschüre über die Fachstelle und das Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus können Sie hier runterladen.

Monitoring - Dokumentation rassistischer Vorfälle im Landkreis Groß-Gerau

Vorliegende Dokumentationen zeigen rassistische, rechtsextreme, antidemokratische und menschenfeindliche Vorfälle im Landkreis Groß-Gerau in Form eines Monitoring-Berichts. Grundlage der Vorfälle sind Meldungen, die über die Online-Plattform www.NoRa-GG.de eingehen oder persönlich an die Fachstelle des Kreises gemeldet werden, Pressemitteilungen, Polizeiberichte und Meldungen aus den Monitoring-Berichten von regionalen Kooperationspartnerschaften. Das Monitoring erscheint einmal im Jahr gemeinsam mit dem Jahresbericht des Büros für Integration Kreis Groß-Gerau.

Mit dem Monitoring soll sichtbar gemacht werden, dass rassistische und rechtsextreme Angriffe, Aktionen und Auffälligkeiten keine Einzelfälle sind und nicht individualisiert abgetan werden können. Die Dokumentation soll Relativierungen und Bagatellisierungen bei rechtsextremen und rassistischen Fällen entgegenwirken und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass diese Vorfälle Alltag sind und schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hervorrufen können. Dabei bleibt die Dunkelziffer an Vorfällen weiterhin groß. Gleichzeitig ist jedoch zu beobachten, dass je mehr Sichtbarkeit erreicht wird, desto mehr Betroffene, ihre Angehörige und auch Zeug*innen ermutigt werden, Fälle einzureichen. Zudem wird eine wachsende Sensibilität und Solidarität erreicht, gleichwohl die Zahl der Anfeindungen und Ablehnungen weiterhin vorhanden ist.

Bei der Publikation geht es nur um die Vorfälle und nicht um die Interventionen bzw. Konsequenzen, die auf die Vorfälle folgen. Zum Schutz der Betroffenen und um Gerichts- bzw. Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden, ist die Dokumentation anonymisiert und es wird bewusst auf Details verzichtet. Es werden nur Namen von Menschen genannt, die im Öffentlichen Leben stehen, wie z.B. Politiker*innen. Der Monitoring-Bericht wird verstanden als Beitrag zum hessen- und bundesweiten Monitoring und wird an die zuständigen Stellen weitergeleitet. 

Hier klicken und Monitor-Berichte downloaden. 

Publikationen der Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus

2025: Fotoprotokoll des Vernetzungstrefens für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde. Gegen Rechtsextremismus und Rassismus am 05.06.2025. Hrsg.: Fachbereich Steuerung, Büro für Integration.

2019: Hass und Hetze im Netz. Erkennen. Positionieren. Handeln. Kreis Groß-Gerau im Fokus.
im Auftrag des Kreises Groß-Gerau, vorgelegt von Fabian Jellonnek und Pit Reinesch; achtsegel.org, Büro für demokratische Kommunikation und politische Bildung im Netz.

2018:Dokumentation des Netzwerktreffens gegen Rechtsextremismus und Rassismus am 13.06.2018. Hrsg.: Fachbereich Steuerung, Büro für Integration.

2016:
Extreme Phänomene im Landkreis Groß-Gerau
im Auftrag des Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau, vorgelegt von Prof. Dr. Benno Hafeneger und Elisabeth Kula, Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft/beratungsNetzwerk hessen.

 

Kontakt

Steuerung/Büro für Integration

Büroleitung

Sedef Yıldız9899+49 6152 989 517

Fach- und Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Nilüfer Aldmeri162+49 6152 989 772

DEXT-Fachstelle

Wida Zmarai11238+49 6152 989 779

Geschäftsstelle

Silvia Jancke8899+49 6152 989 630

Newsletter des Netzwerks gegen Rechtsextremismus und Rassismus 

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