
„Die größte Gefahr ist Gleichgültigkeit, die größte Gefahr ist, sich nicht bewusst zu sein, dass eine Gefahr überhaupt existiert und [es sie] gibt in Europa. Das ist die größte Gefahr. Wenn man die Gefahr sieht, dann kann man es vermeiden. Dann kann man etwas gegen diese Gefahr tun. Wenn man es nicht sieht, wenn man so bequem ist und sagt, alles ist passiert, alles wird doch nicht schief gehen und alles gut gehen, dann wird die Gefahr
wirklich bedrohlich sein. Das ist die größte Gefahr - Gleichgültigkeit.“
Ágnes Heller, Holocaust-Überlebende
„100% Menschenwürde. Zusammen gegen
Rassismus und Rechtsextremismus“.
Der 21. März ist der Internationale Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung. Er mahnt an das Massaker, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstrierende erschoss. Sechs Jahre nach dem Massaker riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag aus. An diesem Tag soll nicht nur der Opfer von damals gedacht, sondern sollen auch Aktionen gegen Rassismus gefördert und mobilisiert werden.
Die Zahl der Menschen und Organisationen, die an Aktionen teilnehmen und Veranstaltungen durchführen, steigt bundesweit jedes Jahr. Daher wurden die Internationalen Wochen gegen Rassismus etabliert. Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus plant und koordiniert die jährlichen UN-Wochen. Sie finden in diesem Jahr vom 16. März bis zum 29. März 2026 statt. Der Zeitraum der Veranstaltungen im Landkreis geht über die UN-Wochen hinaus. Hier finden zwischen dem 07. März und dem 04. April Veranstaltungen statt.
Das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus lautet „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.
Ein Leben in Würde, ohne Ausgrenzung und Demütigung ist ein Menschenrecht. Die Auseinandersetzung mit einer rassismuskritischen Demokratie ist entsprechend eine lebenslange Aufgabe für Alle.
Dieses Heft sammelt alle im Landkreis stattfindenden Veranstaltungen rund um die Internationalen Wochen gegen Rassismus und macht deutlich, dass sich der Landkreis Groß-Gerau aktiv einmischt! Alle Veranstaltungen haben das Ziel, auf die Themen Rassismus und Menschenfeindlichkeit aufmerksam zu machen. Gleichzeitig zeigen die Projekte und Veranstaltungen auch Wege zur Demokratiestärkung und der politischen Bildung, um Rassismen zu erkennen und Wege zu finden, sich auch im Alltag einzumischen.
Hier finden Sie das Plakat, um auf das Programmheft aufmerksam zu machen.
Hier können Sie das Programmheft als Webversion herunterladen.
Programmhefte IWgR mit allen Veranstaltungen im Landkreis Groß-Gerau
Stiftung gegen Rassismus
Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus plant und koordiniert die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Durch die Stiftung soll die Arbeit gegen Rassismus nachhaltig und über das ganze Jahr ausgebaut werden.
Gegründet wurde die Stiftung auf Initiative von Dr. Theo Zwanziger. Weitere Ankerstifter waren der Interkulturelle Rat in Deutschland, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).
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