Jahrbuch GG 2025

DER KREIS VON OBEN

KELSTERBACH – DAS GALLISCHE DORF

In diesem Jahr sind wir am nördlichsten Zipfel unseres Kreises angelangt, nämlich in Kelsterbach. Eingerahmt zwischen dem Frankfurter Flughafen im Osten, dem Industriepark Höchst im Norden und dem Main als natürlicher Grenze im Westen, hat Kelsterbach nur im Süden eine direkte Verbindung zum Kreis Groß-Gerau. Dass Kelsterbach überhaupt noch zum Kreis Groß-Gerau gehört und nicht von der Stadt Frankfurt eingemeindet wurde, ist unter anderem ein Verdienst des ehemali-gen Bürgermeisters von Kelsterbach, Friedrich „Fritz“ Treutel. Er leistete in dieser Frage sehr großen und zum Schluss auch erfolgreichen Widerstand. Seitdem gilt Kelsterbach als kleines „Gallisches Dorf“ im Rhein-Main-Gebiet, das sich seine Eigenständigkeit bewahrt hat. Die direkte Lage neben dem Frankfurter Flughafen hat im Übrigen zur Folge, dass Drohnenaufnahmen nur unter Einhaltung von strengen Vorgaben, was Höhe und Entfernung zum Flughafengelände angeht, möglich sind. Dennoch sind im Laufe der letzten Jahre beeindruckende Luftaufnahmen entstanden. Den kompletten Artikel lesen Sie im aktuellen Jahrbuch des Kreises 2025 

Das Jahrbuch kostet 18 Euro und ist in den Buchhandlungen des Kreises Groß-Gerau sowie an der Infothek des Landratsamts Groß-Gerau erhältlich. Bestellungen sind telefonisch und per Mail möglich: 06152 989-0 und jahrbuch@kreisgg.de.


Das aktuelle Jahrbuch ist ab sofort erhältlich

Mit dem Jahrbuch 2025 lädt der Kreis Groß-Gerau zu einer besonderen Entdeckungsreise ein: auf 116 Seiten, quer durch Geschichte, Gegenwart und Kultur der Region. Der elfte Band der Reihe versammelt eine abwechslungsreiche Mischung aus Chronik, historischen Rückblicken, aktuellen Themen und Porträts von Menschen, die den Kreis geprägt haben – und deren Wirken bis heute Spuren hinterlässt.

Der Band würdigt prägende Persönlichkeiten wie Hans-Jürgen Birkholz, Paul Nieder und den im Dezember verstorbenen Mitherausgeber Professor Ernst Erich Metzner. Zugleich richtet es den Blick auf Themen der regionalen Geschichte – etwa Nicolaus Mayer, Friedrich Lehne, das Ende des Zweiten Weltkriegs im Kreis oder den Bischofsheimer Bahnhof – ebenso wie auf Gegenwartsthemen, darunter die Verlegung von Stolpersteinen, das Jugendblasorchester Büttelborn, den Kulturförderpreis des Kreises und die Klimaanpassungsstrategie.

So ist das Jahrbuch weit mehr als ein Blick zurück: Es zeigt, wie lebendig regionale Geschichte sein kann – und wie viel Gegenwart in ihr steckt. Es erzählt von Identität, Erinnerung und kultureller Vielfalt, ohne dabei den praktischen Nutzen zu vergessen: Kontaktinformationen zu Museen, Musikschulen und Büchereien machen Lust darauf, Kultur im Kreis direkt vor Ort zu erleben


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