„Top-Standort“ für August Fichter
KREIS GROSS-GERAU – Sein jüngster Betriebsbesuch führte Landrat Thomas Will zum Unternehmen August Fichter nach Raunheim. Dort wurde er vom Geschäftsführer der Holding, Fredrik Wohlfeil, empfangen. Beim Treffen dabei waren von Seiten des Unternehmens die weiteren Geschäftsführer Christian Wübbenhorst und Dirk Schütte. Den Landrat begleiteten Jonas Margraff und Hans Peter Imhof von der Wirtschaftsförderung des Kreises.
Ursprünglich 1920 in Frankfurt gegründet, ist August Fichter – noch in Familienbesitz - nach einer Zwischenstation in Dreieich seit 2015 in Raunheim ansässig. Die Holding unterteilt sich in mehrere Untergesellschaften mit den Schwerpunkten Garten- und Landschaftsbau, Straßenbau und Sportstättenbau, Rohrleitungsbau, Anlagenbau und Tiefbau sowie Projekte GmbH. Die Holding beschäftigt insgesamt 550 Mitarbeitende am Hauptsitz Raunheim sowie am Standort im thüringischen Magdala.
„Raunheim ist ein Top-Standort für uns. Alleine die Verkehrsanbindung mit Bahn/ICE, die Autobahnen und der Frankfurter Flughafen sind ein unschlagbarer Vorteil.“, so Fredrik Wohlfeil. So sind die Kunden des Unternehmens, hauptsächlich aus dem öffentlichen sowie industriellen Bereich, schnell zu erreichen. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist das breite Portfolio der Holding. So erhielt August Fichter den Zuschlag für mehrere Projekte aufgrund der Angebotsabgabe aus einer Hand. Eine Neuerung ist das derzeit im Aufbau befindliche Leitungskataster, das sämtliche im Boden liegende Leitungen wie Kanal, Gas, Strom, Glasfaser usw. erfassen soll, um bei der Planung von Tiefbaumaßnahmen alles im Blick zu haben. Dies bringt eine nicht unerhebliche Zeitersparnis und Effizienzsteigerung.
Die Auftragslage ist positiv, gerade im Bereich Infrastrukturbau bestehen sehr gute Zukunftsaussichten. Um alle Projekte auch angehen zu können, werden Fachkräfte gesucht, hier vor allem Facharbeiter. Dies gestaltet sich aufgrund von Sprachproblemen oft schwierig, da Prüfungsunterlagen nur auf deutsch und englisch zulässig sind. Hier bietet August Fichter Sprachkurse für Mitarbeitende mit Migrationshintergrund an.
Fort- und Weiterbildung werden generell großgeschrieben. Auch auf dem Ausbildungsmarkt ist das Unternehmen sehr aktiv. So werden Betriebspraktika für Schüler, z.B. im Rahmen der Praktikumswochen 2026, und Studenten angeboten. Auch werden regelmäßig Ausbildungsmessen und Schulen besucht. Ausbildungsberufe werden im Bereich Galabau, als Tiefbaufacharbeiter, Anlagenmonteur und in der Verwaltung angeboten. Hervorragende Kontakte bestehen zur Hochschule Geisenheim, sodass angehende Ingenieure leichten Zugang zu August Fichter haben.
Landrat Thomas Will zeigte sich zum Abschluss des Betriebsbesuchs hoch erfreut: „Schön zu hören, dass das Unternehmen August Fichter gegen den allgemeinen Trend prosperiert und für die Zukunft gut aufgestellt ist“.
Von den Anfängen im Erwerbsgartenbau zu einem vielseitigen Unternehmen – die Firma August Fichtner in Raunheim. Landrat Thomas Will hat die Firma nun besucht. Das Foto zeigt (von links): Geschäftsführer Christian Wübbenhorst, Jonas Margraff, Landrat Thomas Will sowie die Geschäftsführer Fredrik Wohlfeil und Dirk Schütte. Bild: Kreisverwaltung
