Nachrichten_Archiv_Einzelansicht

Öffentliche Sitzung der AG NoRa-GG

Im Netzwerk aktiv werden gegen Rassismus

KREIS GROSS-GERAU – Mit NoRa-GG ist die Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises im Jahr 2021 mit einem neuen Auftritt an die Öffentlichkeit gegangen. NoRa-GG steht für „No Racism im Kreis Groß-Gerau“ und spiegelt eine gemeinsame Haltung gegen Rassismus und Diskriminierung im Landkreis wider. Mit dieser Maßnahme sollen die an die Einwohner*innen gerichteten Angebote der Fachstelle gebündelt und bekannter gemacht werden.

Um eine niedrigschwellige und ortsnahe Kontaktaufnahme für Menschen zu ermöglichen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, haben sich Netzwerkpartner*innen bereit erklärt, auf der Webseite www.NoRa-GG.de als Anlaufstelle aufgeführt zu werden. Daraufhin hat sich die AG NoRa zusammengefunden, um in regelmäßigem Austausch zu bleiben, sich gegenseitig zu unterstützen und vor allem gemeinsam daran zu arbeiten, dass das Beratungsangebot von NoRa-GG so viele Menschen wie möglich erreicht.

Das nächste Mal kommt die AG NoRa am 27. März zusammen. Diese Sitzung ist öffentlich, um die Arbeit der AG sichtbar zu machen sowie weitere Unterstützer*innen für die Zusammenarbeit zu finden. Getagt wird von 9.30 bis 12 Uhr. Interessierte können sich bis zum 23. März per Mail an netzwerk-demokratie@kreisgg.de anmelden. Nach der Anmeldung bekommen sie eine Einladung mit Raumangabe und Tagesordnung.

Zum Hintergrund:

Folgende Angebote der Fachstelle werden mit Hilfe von NoRa-GG vermittelt:

  1. Motto „Du bist nicht allein“: Beratung für Betroffene von rassistischer Gewalt.
  2. Motto „Mach was gegen Rassismus“: Informationen und Unterstützungsangebote für Menschen und Organisationen, die sich gegen Rassismus engagieren und
  3. Motto „Gemeinsam gegen Rassismus“: Vernetzung im kreisweiten Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Ziele von NoRa-GG:

  • Rassistische und diskriminierende Strukturen sichtbar machen und Veränderungsprozesse anstoßen.
  • Das Nachdenken über eigene Privilegien anstoßen und Wege für ein gerechteres Zusammenleben suchen.
  • Sich mit Betroffenen von Rassismus und Diskriminierung solidarisieren und aktiv werden.
  • Betroffene von Rassismus dabei stärken, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen und ihre Stimme zu erheben.
  • Einladung, sich in einem kreisweiten Netzwerk zu engagieren und auszutauschen.
  • Fälle von rechter und rassistischer Gewalt zu dokumentieren und sichtbar zu machen.

Das Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Groß-Gerau eröffnet Chancen, um Kräfte zu bündeln und Entwicklungen dynamisch und nachhaltig voranzubringen. Im Netzwerk können sich alle einbringen, mitarbeiten und mitgestalten – so wie es zum persönlichen Lebenskontext passt.

No Racism Banner