Das Lebenselixier in den Fokus rücken
KREIS GROSS-GERAU – Wasser kann erhitzte Gemüter besänftigen, aber auch erst für diese sorgen. So kommt es in vielen Teilen der Welt zu Wasserknappheit. Viele Menschen sind auf der Flucht, weil es zu wenig, kein oder nur verschmutztes Wasser gibt. Dass Wasser für Kriege bzw. den Frieden eine besondere Bedeutung hat, wird beim diesjährigen Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (UN) stattfindet, besonders in den Mittelpunkt gestellt. Das diesjährige Motto lautet „Water for Peace“ (Wasser für den Frieden).
Auch im Kreis Groß-Gerau, der mit reichlich Trinkwasservorkommen versorgt ist, kommt es immer wieder zu Diskussionen rund ums Wasser. Sei es auf Grund der unterschiedlichen Nutzungsansprüche: zur Trinkwasserversorgung (auch von großen Metropolen außerhalb des Kreises), der Nutzung in der Landwirtschaft und Industrie, dem natürlichen Bedarf zum Erhalt wichtiger Lebensräume, wie Wald und Sumpfgebieten. Der Klimawandel trägt auch im Kreis zu einer größeren Knappheit von Wasser bei.
„Wie wäre es, am Weltwassertag mal besonders darauf zu achten, wofür ich Trinkwasser verwende und wo ich Verunreinigungen durch Chemikalien und Abfall vermeiden kann“, betont Adil Oyan, Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Groß-Gerau. Denn beim Weltwassertag geht es nicht nur darum, dass die große Politik etwas zum Frieden beitragen kann, dass das Wasser geschützt und jeder Zugang zu sauberem Wasser hat. Es geht auch darum, das Bewusstsein jedes Einzelnen für die Grundlage allen Lebens zu schärfen. Nach dem Motto „jeder Tropfen zählt“ trägt ein bewusster Umgang mit dem Lebenselixier Wasser schließlich zur Stabilisierung der Menge und der Qualität auch in Mangelzeiten bei.
