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Auto Grimm unter den TOP 100

Wirtschaftsförderung zu Besuch bei Lackier- und Karosseriefachbetrieb

KREIS GROSS-GERAU – Die Auto Grimm OHG wurde kürzlich mit dem Prädikat „TOP 100 Unternehmen“ der Praktikumswochen 2024 ausgezeichnet. Anlass für die Wirtschaftsförderung des Kreises, dem Betrieb in Trebur-Geinsheim bei einem Besuch zu gratulieren und sich mit Junior-Chef Colin Grimm über die Themen Praktikum und Ausbildung auszutauschen.

Bei den von der Jugendberufshilfe und Wirtschaftsförderung des Kreises mitorganisierten Praktikumswochen im letzten Sommer konnten Unternehmen Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren jeweils einen Schnuppertag anbieten, um einen ersten kleinen Einblick in den Betrieb und das entsprechende Berufsfeld zu geben. Die Praktikant*innen bewerteten den Tag bei Auto Grimm so gut, dass der Betrieb nun zu den TOP 100 unter den mehr als 15.000 teilnehmenden Unternehmen deutschlandweit zählt. Auch für dieses Jahr ist die Teilnahme an den Praktikumswochen fest eingeplant.

Auto Grimm besteht seit 1971, Colin Grimm ist die dritte Generation, die nun in die Geschäftsführung hineinwächst. Vater Niko Grimm hat den Lackierfachbetrieb 1994 übernommen und kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 18 Fachkräfte in den Bereichen Autolackierung, Karosseriebau, Mechatronik und Verwaltung. Angeboten werden ebenfalls Inspektionen, Haupt- und Abgasuntersuchungen sowie eine moderne Waschanlage. Überhaupt wird viel in neueste Technik investiert - nicht zuletzt, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. So konnte mit der Errichtung einer modernen Lackierkabine der Energieverbrauch in diesem Bereich um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Das Unternehmen möchte weiter wachsen und investieren. So ist eine Erweiterung der Werkstatt geplant sowie die Aus- und Nachrüstung mit Photovoltaik. Daher werden in Zukunft weitere Fachkräfte benötigt: mit ein Grund, warum Auto Grimm selbst ausbildet. Derzeit werden zwei Karosseriebaumechatroniker, zwei Fahrzeuglackierer sowie ein Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Auch ein Ausbildungsplatz für Bürokaufleute ist perspektivisch möglich.

In diesem Zusammenhang betonte Colin Grimm, wie wichtig es ist, sich als Unternehmen offen für den Nachwuchs zu zeigen: „Das Anbieten von Praktikumsplätzen, sei es ein zweiwöchiges Schulpraktikum oder das eintägige im Rahmen der Praktikumswochen, ist immer ein Türöffner für eine spätere Ausbildung.“ Und bekanntlich sind Azubis die Fachkräfte von morgen.

Besuch Auto Grimm Foto

Auf dem Bild zu sehen: Niko Grimm (links) und Colin Grimm (rechts). Foto: Kreisverwaltung