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Zum 100. Geburtstag von Irma Maack gratulierte der Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan in der vergangenen Woche herzlich, auf dem Bild umrahmt von den beiden Kindern der Jubilarin, Tochter Petra und Sohn Hans-Bernd.  Foto: Kreisverwaltung

Ständchen vom Kirchenchor

Irma Maack aus Biebesheim feiert 100. Geburtstag

KREIS GROSS-GERAU – Das war mal ein besonderer Rahmen für einen 100. Geburtstag: Am Donnerstag, wurde die Biebesheimerin Irma Maack aus diesem Anlass im Haus Rheinaue in Gernsheim, wo sie seit dem vergangenen Sommer lebt, von rund 80 Gratulantinnen und Gratulanten gefeiert. Darunter die Sängerinnen des evangelischen Kirchenchors aus Biebesheim, in dem die Jubilarin selbst 60 Jahre gesungen hat und in dem sie seit 80 Jahren Mitglied ist. Sie brachten natürlich ein paar Ständchen zu Gehör.

Unter den Gratulanten waren auch die Bürgermeister der beiden Kommunen, Peter Burger und Marcus Rahner, sowie der Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan, der einen schönen Blumenstrauß und eine Urkunde für Irma Maack mitgebracht hatte und ihr alles Gute zum Geburtstag wünschte.

Auch Tochter Petra und Sohn Hans-Bernd waren dabei, um die Gäste zu empfangen. Hans-Bernd Maack erzählte am Rande der Feier, dass seine Mutter in Biebesheim in der Falltorstraße wohnte – in der „Langert“, wie die Biebesheimer sagen. Dort wurde enge Nachbarschaft und Gemeinschaft gepflegt, so dass in den Siebzigerjahren sogar die Langertsgässer Kerb, ein Straßenfest im Rahmen des Biebesheimer Markts, aus der Taufe gehoben wurde, bei dem Irma Maack die Kerbreden hielt.
Ihr großes Hobby waren Handarbeiten vielfältiger Art.

Ihren Mann, der aus Malchow/Mecklenburg stammte, hatte sie in der Nachkriegszeit beim Weihnachtsball kennengelernt; 1955 heirateten die beiden. Irma Maack kümmerte sich um Haus und Kinder – und vor allem um den großen Garten, aus dem immer frische Lebensmittel für die Familie kamen. „Der Garten, das war ihr Reich“, sagt Hans-Bernd Maack. Diese Arbeit hielt die Jubilarin auch lange Zeit fit: Bis vor rund drei Jahren konnte sie noch allein in ihrem Haus leben, danach mit Unterstützung - bis im vergangenen Jahr der Umzug ins Pflegeheim erfolgte.