
Von wegen Sommerferien
KREIS GROSS-GERAU – Die großen Ferien im Sommer nutzt der Kreis Groß-Gerau wie jedes Jahr auch 2026, um an vielen Schulen Routine-, aber auch dringende Arbeiten zu erledigen. Das reicht von Renovierungen und Reparaturen über Umzüge und Umnutzungen von Räumen bis hin zu kleineren Umbauten, wie etwa die Einrichtung eines Pflegebads.
Angesichts wachsender Schüler- und damit Klassenzahlen und der Anforderungen des Ganztagsbetriebs sind für den Schuljahresbeginn 2026/27 zudem Containeranlagen erweitert und neu errichtet worden. Dies betrifft folgende Schulen:
Nibelungenschule Biebesheim: Errichtung einer zweigeschossigen Mietcontaineranlage mit zwei Unterrichtsräumen;
Martin-Niemöller-Schule Goddelau: Erweiterung der vorhandenen Mietcontaineranlage mit sieben Unterrichtsräumen:
Gymnasium Gernsheim: Aufstockung der vorhandenen Mietcontaineranlage mit vier Unterrichtsräumen;
Mittelstufengymnasium Nord: Aufstockung der vorhandenen Mietcontaineranlage mit vier Unterrichtsräumen;
Goetheschule Groß-Gerau: Aufstockung der vorhandenen Mietcontaineranlage mit einem Unterrichtsraum, Differenzierungsraum, Bibliothek und Arbeitsplätzen.
Die Errichtung der genannten Containeranlagen kostet rund 1.833.000 Euro.
An der Albert-Schweitzer-Schule Ginsheim-Gustavsburg wird eine Interimsmensa mit Küche und Essensbereich mit 100 Sitzplätzen geschaffen. Die Fertigstellung erfolgt im November dieses Jahres. Damit wird die Mittagsessenversorgung im Rahmen des Ganztags sichergestellt.
Zum Schuljahresbeginn am 10. August in Betrieb geht der Neubau der Ahornschule Worfelden.
In der Sporthalle der PDS I (Prälat-Diehl-Schule) Groß-Gerau standdieUmstellung der Bestandsbeleuchtung auf LED-Beleuchtung an. Der Austausch geschieht im Rahmen eines Förderprogramms über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative.
„Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Gebäudemanagements für ihren immerwährenden Einsatz rund um die Schulen. Dem Kreis ist es wichtig, dass alle – Kinder wie Lehrkräfte und alle anderen dort arbeitenden Menschen – nach den Ferien bestmögliche Bedingungen an ihren Schulen vorfinden“, sagt Landrat Thomas Will.