
Vernetzen und Aktionen planen
KREIS GROSS-GERAU – Das Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus Groß-Gerau und die Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises laden alle Bündnisse, Initiativen, Vereine oder andere zivilgesellschaftliche Organisationen für 30. Januar 2025 zu einem kreisweiten Bündnistreffen ein. Dabei wird Raum für Austausch und Vernetzung geboten. Gesprochen wird unter anderem darüber, ob und welche Aktionen vor der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025 im Kreis Groß-Gerau geplant sind.
„Wir wollen alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteur*innen im Kreis zusammenbringen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit engagieren und in ihren alltäglichen Zusammenhängen mit den Themen beschäftigen“, schreibt die Fachstelle. Ihrer aller Ziel ist es, die vor allem durch Rechtsextremismus gefährdete Demokratie zu schützen und auf die Bedeutung der Wahl aufmerksam zu machen.
Es gibt regional bereits einige Bündnisse gegen Rechts, die Aktionen planen und die Wählerschaft sensibilisieren wollen. Vor allem seit Anfang 2024 haben sich noch weitere Menschen zusammengefunden und sich in Gruppen organisiert, um auf antidemokratische Strömungen und menschenfeindliche Aktivitäten in der Politik und in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Daneben bestehen bereits seit rund zehn Jahren Bündnisse, wie z.B. das Aktionsbündnis Groß-Gerau. „Wir möchten alte und neue Initiativen zusammenbringen, so, dass wir uns gegenseitig kennen lernen, austauschen und vernetzen können“, so die Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
Das Bündnistreffen am 30. Januar beginnt um 18 Uhr im Landratsamt. Alle Interessierten werden gebeten, sich unter folgender E-Mail-Adresse anzumelden: netzwerk-demokratie@kreisgg.de. Ansprechpartnerin ist Nilüfer Aldmeri von der Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises Groß-Gerau. Anmeldeschluss ist der 24. Januar 2025.