
Junges Klimabündnis im Kreis
KREIS GROSS-GERAU – Die Kreisjugendförderung Groß-Gerau ist stolz, als einer von 15 Projektträgern im hessischen Aktionsprogramm „Jugend macht Politik – Partizipation ermöglichen“ ausgewählt worden zu sein. Im Rahmen des Aktionsprogramms wird das Modellprojekt „Junges Klimabündnis im Kreis Groß-Gerau“ vom Land Hessen von Juli 2026 bis Dezember 2028 gefördert.
Mit dem Jungen Klimabündnis startet ein neues Beteiligungsprojekt der Kreisjugendförderung Groß-Gerau. Das Aktionsbündnis richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 21 Jahren und bietet ihnen die Möglichkeit, sich aktiv mit den Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung auseinanderzusetzen und zu Mitgestalter*innen einer nachhaltigen Zukunft zu werden.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Das Junge Klimabündnis versteht sich dabei nicht nur als Ort des Lernens über Klima- und Umweltthemen, sondern auch als Raum für Austausch, Mitbestimmung und eigenes Engagement. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine niedrigschwellige, offene und inklusive Beteiligung zu ermöglichen.
Geplant sind verschiedene Aktionen, Workshops, Ausflüge, regelmäßige Treffen und gemeinsame Projekte, bei denen die Teilnehmenden ihre eigenen Ideen einbringen und umsetzen können. Dabei erhalten sie die Gelegenheit, sich mit ihrer Umwelt und ihrem Lebensraum, politischen Institutionen sowie gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
Partizipation spielt insbesondere bei den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Junge Menschen werden die Auswirkungen des Klimawandels über viele Jahrzehnte hinweg erleben und bringen zugleich wichtige Perspektiven, Ideen und Lösungsansätze ein. Das Junge Klimabündnis möchte deshalb Räume schaffen, in denen ihre Stimmen gehört werden und sie demokratische Prozesse aktiv erleben können.
Neben der Vermittlung von Wissen stehen vor allem Selbstwirksamkeit, Gemeinschaftserfahrungen und die Entwicklung demokratischer Kompetenzen im Fokus. Die Teilnehmenden lernen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, Positionen zu vertreten, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen.
Das Projekt richtet sich ausdrücklich auch an Kinder und Jugendliche, die bisher wenig Berührung mit politischen Beteiligungsprozessen hatten. Durch den projektorientierten Ansatz und einen geschützten, wertschätzenden Rahmen soll ein Ort entstehen, an dem junge Menschen ihre Interessen einbringen, sich vernetzen und Zukunftsthemen aktiv mitgestalten können.
Weitere Informationen zum Jungen Klimabündnis erhalten Interessierte bei der Kreisverwaltung, Fachbereich Bildung und Schule, Fachdienst Kreisjugendförderung, Julia Messerschmidt (Telefon 06152 989-84244) und Steffen Auer (06152 989-84286), E-Mail jf@kreisgg.de.