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Rundgang durchs Diakoniezentrum

Kennenlern- und Arbeitsbesuch des Ersten Kreisbeigeordneten

KREIS GROSS-GERAU – Das neue Diakoniezentrum in der Danziger Straße in Groß-Gerau ist im Mai 2022 offiziell eröffnet worden. Ein Dreivierteljahr später lernte der neue Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan die Räumlichkeiten kennen, die in und an der ehemaligen, zwischenzeitlich entwidmeten Nordkirche entstanden sind. Lucian Lazar, Leiter des Regionalen Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim, und seine Stellvertreterin Jenna Reibold führten ihn und Oliver Hegemann, Fachbereichsleiter Soziale Sicherung in der Kreisverwaltung, am vergangenen Montag durchs Gebäude, in dem durch den Einbau von Zwischendecken und Wänden Wohnungen und Büros entstanden sind. In den Umbau wurden rund drei Millionen Euro investiert.

Während des Arbeitsbesuchs, bei dem u.a. über die Themen Wohnungssicherung und Datenschutz gesprochen wurde, erfuhr Adil Oyan einiges zur Geschichte des Gebäudekomplexes, in dem sich bis vor ein paar Jahren auch die Groß-Gerauer Tafel befunden hat, die nun in der Sudetenstraße angesiedelt ist. Neben der Verwaltung befinden sich mehrere Beratungsangebote des Diakonischen Werks in der Danziger Straße 6c: für Familien, Paare, Alleinerziehende, Schwangere und Migrant*innen. Zu den „Hilfen unter einem Dach“ zählt auch das kombinierte Wohn- und Betreuungsangebot für junge Familien. Ebenfalls räumlich angegliedert ans Diakoniezentrum ist die städtische Kita Am Springberg, die im Zuge des Projekts erweitert wurde.

Im Innenhof ist ein schöner Platz für Begegnungen entstanden. Dort treffen sich in der wärmeren Jahreszeit Mitarbeiter*innen der Diakonie, Hausbewohner*innen und Menschen, die die Beratungsstellen aufsuchen, und können ins Gespräch kommen. Künftig soll es noch eine weitere solche Örtlichkeit geben, erfuhr Adil Oyan, denn das Diakonische Werk plant dort, wo bis zu einem zerstörerischen Brand das Gemeindehaus der Kirche stand, eine Begegnungsstätte mit Café - auch fürs umliegende Wohngebiet.

„Die äußeren Bedingungen für die inhaltliche Arbeit und die Unterstützung sozial schwächerer Menschen stimmen bei der Diakonie“, so das Fazit des Ersten Kreisbeigeordneten, der weiterhin auf gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Diakonischem Werk setzt. Und die Einstellung stimmt genauso, wie Lucian Lazar und Jenna Reibold betonten: „Diakonie schickt niemanden weg. Und wenn wir für jemanden einmal nicht das passende Beratungsangebot haben, vermitteln wir ihn oder sie an einen anderen Hilfsdienst weiter.“

Diakonie Foto

Ins Gespräch kamen (von links) Erster Kreisbeigeordneter Adil Oyan und Lucian Lazar, Leiter des Regionalen Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim, bei einem Treffen in den Räumen des Diakonischen Werks in der Danziger Straße 6c in Groß-Gerau. Foto: Kreisverwaltung Groß-Gerau