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OPUS 4 in Groß-Gerau zu Gast

Sommerabendkonzert mit Posaunenquartett aus Leipzig

KREIS GROSS-GERAU – Das Posaunenquartett OPUS 4 gastiert am Donnerstag, 24. August 2023, im Groß-Gerauer Landratsamt (Wilhelm-Seipp-Straße 4). Das Sommerabendkonzert der vier Bläser beginnt um 19.30 Uhr. Nach ein paar Anläufen in den vergangenen Jahren, die wegen Corona und den Folgen immer verschoben werden mussten, freut sich das Ensemble jetzt darauf, wieder einmal in der Kreisstadt gastieren und das hiesige Publikum mit seiner Posaunenspielkunst begeistern zu können.

Schon früher war OPUS 4 zu Gast bei den Groß-Gerauer Abendkonzerten. Daran denken die vier Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig Jörg Richter (Alt-/Tenorposaune), Dirk Lehmann und Michael Peuker (beide Tenorposaune) und Wolfram Kuhnt (Bassposaune) gern zurück. Und auch die Veranstalter - Kreis Groß-Gerau und Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau - freuen sich auf die exzellenten Musiker.

Das Ensemble bietet ein buntes Programm mit Werken aus unterschiedlichsten Epochen, von der Renaissance bis zu modernen populären Kompositionen. Da es nur wenige eigens für die Posaune verfasste Werke gibt, finden sich im Programm des Leipziger Posaunenquartetts vor allem Bearbeitungen. Ein Großteil der Arrangements stammt vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter. In Groß-Gerau werden u.a. Stücke von Claudio Monteverdi, Don Carlo Gesualdo, Josquin des Prez, Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Irving Berlin und George Gershwin zu hören sein.

Gespielt wird das knapp eineinhalbstündige Programm ohne Pause. Zu Beginn des Konzerts gibt es einen Sektempfang, der im Ticketpreis enthalten ist. Dank der bewährten Kooperation mit der Sparkassen-Stiftung ist die Veranstaltung des Konzerts für den Kreis kostenneutral.

Der Vorverkauf läuft. Eintrittskarten kosten 18 Euro netto, Verkauf an der Infothek des Landratsamts oder direkt über Reservix: https://grossgerau.reservix.de/p/reservix/event/1952426 (Direktlink) bzw. http://www.grossgerau.reservix.de/. Tickets gibt es zudem an der Abendkasse.

Die „Trompete der tiefen Lage“, wie die Posaune gelegentlich auch bezeichnet wird, ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente, informiert das Ensemble. Sie entstand in ihrer heutigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete zur Tiefe hin. Im 16. Jahrhundert erfreute sich die Posaune solcher Beliebtheit, dass sie in den verschiedensten Stimmlagen gebaut wurde. Doch schon in den folgenden Jahrhunderten beschränkte man sich auf die heute noch üblichen Alt-, Tenor- und Bassinstrumente. Seit dem 18. Jahrhundert hat das Posaunen-Trio unterschiedlicher Verteilung der drei Stimmlagen einen festen Platz im Orchester.

 

 

OPUS 4 Foto

Das Ensemble OPUS 4.