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Flagge zeigen gegen Diskriminierung

Fahnen zum Internationalen Tag gegen Homofeindlichkeit

KREIS GROSS-GERAU – Noch immer werden homo-, trans- und intersexuelle Menschen weltweit Opfer von Diskriminierung, Verfolgung und Gewalt. Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) findet wie jedes Jahr am 17. Mai statt, um durch die Aktionen auf diese Diskriminierungen und Repressionen aufmerksam zu machen. 

Im Kreis Groß-Gerau gibt es seit einiger Zeit ein Netzwerk zum Thema LSBTIQ*, das sich zusammengeschlossen hat, um im Kreis Öffentlichkeit und Beratung für dieses Thema zu ermöglichen. Auch für dieses Jahr waren Veranstaltungen und Aktionen geplant, die leider aufgrund der aktuellen Corona-bedingten Situation nicht stattfinden können. Jedoch werden Mitglieder des Netzwerks in einigen Städten und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau an Bahnhöfen und weiteren Orten Sattelschutze mit dem Regenbogensymbol verteilen, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Am Freitag, 15. Mai, hisste zudem Landrat Thomas Will vor dem Landratsamt die Regenbogenflaggen. Auch Mörfelden-Walldorfs Bürgermeister Thomas Winkler zog vor den Rathäusern der Stadt die Regenbogenflaggen auf.

Im Herbst dieses Jahres sind zum 10. Oktober, dem internationalen Coming Out Day, schon viele Veranstaltungen geplant. Das Netzwerk hofft, dass diese stattfinden können, und wird zu gegebener Zeit Näheres dazu mitteilen. Weitere Informationen gibt es beim Büro für Frauen und Chancengleichheit des Kreises Groß-Gerau, Judith Kolbe, Telefon 06152 989332, Mail bfc@kreisgg.de. 

Regenbogenfahne Foto

Gemeinsam Flagge zeigen zum Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie: Das taten am Freitag (von links) Landrat Thomas Will, Judith Kolbe, Leiterin des Büros für Frauen und Chancengleichheit des Kreises Groß-Gerau, sowie Ava Hill, ebenfalls vom Frauenbüro. Foto: Kreisverwaltung