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Betriebsbesuch Servicewohnen Rehbein GmbH Foto

Auch in den Räumen der Tagespflege mit ihren 23 Plätzen sah sich die Gruppe beim Betriebsbesuch des Landrats in der Service-Wohnen Rehbein GmbH um. Von links: Tim und Thomas Rehbein, Landrat Thomas Will, Sabine Makies, Claudia Pabst (stellvertretende Pflegedienstleitung in der Tagespflege) und Silke Fischer (Pflegedienstleitung in der Tagespflege) sowie Katja Wiedemann. Foto: Kreisverwaltung

Wohnen und Leben im Alter

Betriebsbesuch: Landrat bei Servicewohnen Rehbein in Rüsselsheim

KREIS GROSS-GERAU – Die Servicewohnen Rehbein GmbH in der Eisenstraße in Rüsselsheim war das Ziel des jüngsten Betriebsbesuchs von Landrat Thomas Will. In Begleitung von Hans Peter Imhof, Anna Fröhlich und Robin Nöldner von der Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau erfuhr der Landrat viel über die Angebote der Servicewohnen GmbH sowie der Häuslichen Kranken- und Seniorenpflege Thomas Rehbein.

Die Inhaber und Geschäftsführer Thomas und Sohn Tim Rehbein begrüßten die Gäste im Aufenthaltsraum und informierten über das Unternehmen.  Als weitere Gesprächspartnerinnen dabei waren Sabine Makies (Einrichtungsleiterin der Tagespflege und Pflegedienstleitung des Pflegedienstes) sowie Katja Wiedemann (Vermietung und Servicekoordinatorin Servicewohnen).

In Rüsselsheim finden sich Servicewohnen, Pflegedienst und Tagespflege unter einem Dach. Das ist das Besondere an diesem Angebot. Wer in eine Wohnung in der Eisenstraße 52 oder 54 einzieht, kann noch völlig fit und mobil sein, ohne jeden Unterstützungsbedarf. Bei zunehmender Hilfsbedürftigkeit im Alter kann dann von Haushaltsleistungen über Essensversorgung oder Medikamentenüberwachung bis zur Pflege (theoretisch bis Pflegegrad 5) alles hinzugebucht bzw. als Leistung angefordert werden.

Sabine Makies beschrieb das Einsatzgebiet des Rehbein-Pflegedienstes: in Rüsselsheim und in einem Radius von ca. 15 Kilometern drumherum, zudem an den weiteren Standorten in Wiesbaden und Schlangenbad. Gut 160 Mitarbeitende sind insgesamt im Pflegedienst beschäftigt, mit einem hohen Fachkräfteanteil, betonte Sabine Makies. Und die Fluktuation beim Personal sei gering, ergänzte Thomas Rehbein. Sein Betrieb bildet auch Pflegefachkräfte aus, ist Kooperationspartner von Krankenhäusern und Pflegeschulen.

Fürs Servicewohnen stehen in Rüsselsheim rund 90 Wohnungen zur Verfügung; aktuell plant das Unternehmen zudem, ab 2029 weitere rund 60 Wohnungen anzubieten. Bei einem Rundgang durchs Haus hatte die Besuchsgruppe Gelegenheit, zwei Wohnungen anzuschauen und hörte dabei von den Bewohner*innen, was die Vorteile des Servicewohnens sind. Nicht nur, dass die Zimmer nach eigenem Geschmack eingerichtet werden können. Es gibt auch zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen, Spiele- oder Fernsehabende im Haus, bei denen Gemeinschaft gepflegt wird. „Wir versuchen hier, etwas gegen Vereinsamung zu tun“, sagt Thomas Rehbein.

Bei den Vermietungen „nehmen wir uns Zeit“, so Katja Wiedemann, um alle Fragen der künftigen Bewohner*innen zu klären. Wichtig dabei sei, dass alles kann, aber nichts muss, was zusätzliche Serviceangebote betrifft. Im Mietpreis enthalten sind Nebenkosten und Servicepauschale.

Der Landrat zeigte sich beeindruckt von dem Gesamtbild, das sich ihm beim Besuch bot. Vom möglichst langen Erhalt der Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden bis hin zu den finanziellen Vorteilen für die Einzelnen wie die Gesellschaft überzeugte ihn das Konzept.