
Preisübergabe (von links): die Bürgermeister Marcus Kretschmann (Riedstadt), Thomas Raschel (Stockstadt am Rhein), Karsten Groß (Mörfelden-Walldorf) und Landrat Thomas Will. Foto: Kreisverwaltung
Siegerehrung mit Bürgermeistern
KREIS GROSS-GERAU – Alle 14 Kommunen des Kreises Groß-Gerau haben sich in der Zeit vom 3. bis 23. Mai 2026 am Stadtradeln beteiligt. Die Bürgermeister der Orte mit den aktivsten Teilnehmer*innen erhielten in der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung aus den Händen von Landrat Thomas Will die Auszeichnungen.
Fahrradaktivste Kommune war in den vergangenen Jahren von 2021 bis 2025 immer die die Stadt Riedstadt gewesen. In diesem Jahr wurde sie allerdings abgelöst durch Mörfelden-Walldorf. Dort sind pro Einwohner*in 5,89 Kilometer in den drei Wochen des Aktionszeitraums per Velo zurückgelegt worden. Auf Platz zwei folgt Stockstadt am Rhein (4,58 Kilometer pro Einwohner*in); Platz drei mit 4,37 Kilometer pro Einwohner*in geht an Riedstadt. Der alte Wanderpokal verbleibt aufgrund der tollen Leistung in den vergangenen fünf Jahren bei der Stadt Riedstadt. Mörfelden-Walldorf erhielt nun den neuen Wanderpokal. Außerdem bekam jede Kommune eine Urkunde.
Vergleicht man die insgesamt gefahrenen Kilometer, dann ist Rüsselsheim mit 226.158 Kilometern ganz vorn gelandet, gefolgt von Mörfelden-Walldorf (185.259 km) und Riedstadt (101.346 km). Engagierteste Schule war die Wilhelm-Arnoul-Schule aus Mörfelden-Walldorf. Das fahrradaktivste Kommunalparlament kommt wieder aus Riedstadt: Pro Parlamentarier*in wurden 47,46 Kilometer verbucht. Bischofsheim und Stockstadt am Rhein belegten die Plätze 2 und 3.
Insgesamt gab es beim Stadtradeln 5610 Teilnehmende in 262 Teams. Sie legten mehr als 832.000 Kilometer (2025: 853.486) zurück. Sollten Autofahrten tatsächlich vermieden worden sein, ergibt sich daraus eine geschätzte CO2-Einsparung von rund 136 Tonnen.
Ab 2027 stellt das Land Hessen die Unterstützung der Kommunen bei der Übernahme der Teilnahmegebühren ein. Um eine Teilnahme aller Kreiskommunen weiterhin gewährleisten zu können, ist – wie bereits berichtet - geplant, die Teilnahmegebühren aus dem Radverkehrsbudget des Kreises zu finanzieren: Mit einer Sammelanmeldung durch den Kreis wird die Teilnahme insgesamt preislich günstiger.