
Sehr gut besucht war der Kreisbauernmarkt in Groß-Gerau. Foto: Kreisverwaltung
Reichhaltiges Angebot, buntes Programm
KREIS GROSS-GERAU – Kreisbauernmarkt und verkaufsoffener Sonntag – diese Kombination lockt alljährlich die Menschen in Scharen in die Stadtmitte von Groß-Gerau. Auch am vergangenen Erntedank-Sonntag war dies wieder so. Auf den Gottesdienst in der Stadtkirche folgte um 11 Uhr die offizielle Eröffnung des Bauernmarkts auf der Bühne auf dem Marktplatz. Dort standen für die Veranstalter Landrat Thomas Will, Bürgermeister Jörg Rüddenklau, Horst Müller vom Regionalbauernverband sowie Christina Friedrich - neue Vorsitzende des Bezirkslandfrauenvereins, der der Landrat einen Blumenstrauß überreichte -, um die Gäste bei schönstem Herbstwetter zu begrüßen.
„Wir wollen die regionalen Direktvermarkter stärken und ihnen beim Bauernmarkt die Möglichkeit geben, Präsenz zu zeigen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, heimisches Obst und Gemüse, Wurst und Fisch, Blumen, Honig oder Blütendelikatessen zu erstehen“, sagte der Landrat, der im Anschluss noch am gemeinsamen Stand von Kreis und Regionalbauernverband für Gespräche zur Verfügung stand.
Die Bedeutung und die Leistung der regionalen Erzeuger betonte auch Horst Müller. Die Direktvermarkter sind immer auch auf den regelmäßig stattfindenden Märkten der Umgebung zu finden. Christina Friedrich sagte, der Kreisbauernmarkt und die Teilnahme daran seien für die Landfrauen eine Herzensangelegenheit. Bürgermeister Rüddenklau dankte, wie zuvor schon die anderen Redner, allen Beteiligten für die Organisation und den Einsatz bei der Veranstaltung.
Nach diesem offiziellen Teil ging das Programm richtig los: Immer noch mehr Gäste ließen sich auf den Bänken vor der Bühne zum Essen nieder. Kinder durften Ponyreiten und Enten angeln, für Musik und Tanz sorgten der Musikzug des FC Germania 07 Leeheim, die Volkstanzgruppe Hessenschnicker und das Blasorchester der TSG Worfelden. Nicht nur die Marktstände mit Essen und Trinken, auch Infostände machten den Weg vom Marktplatz zur Kuchentheke im Stadtmuseum interessant: Dort fanden sich Aktive der Kreisvolkshochschule, der Verbraucherzentrale und der Hospizstiftung ein, die ebenfalls jede Menge Zuspruch erhielten.