
Die Schulgemeinde der Bertha feiert den Deutschen Schulpreis: Kultusminister Armin Schwarz (Mitte) gratulierte Schulleiterin Ute Zeller (links daneben) persönlich zu dem großartigen Erfolg. Für den Schulträger überbrachte der Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan (rechts daneben) die Glückwünsche des Kreises Groß-Gerau, für die Kommune Bürgermeister Karsten Groß (ganz links). Links neben Ute Zeller ist der stellvertretende Schulleiter Anthony Amokwe. Bild: Kreisverwaltung
Großer Bahnhof an der Bertha
KREIS GROSS-GERAU – Nach dem Gewinn des Deutschen Schulpreises 2026 haben Hessens Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, und der Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Groß-Gerau, Adil Oyan, am Donnerstag die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf besucht. Sie gratulierten der Schulgemeinschaft persönlich zum mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis und würdigten die herausragende pädagogische Arbeit der Schule. „Deutschland schaut nach Mörfelden-Walldorf“, sagte der Minister.
Schwarz, der ein großes Paket mit Süßigkeiten mitbrachte, zollte der Schule mit Schulleiterin Ute Zeller an der Spitze „Lob, Respekt und allergrößte Anerkennung“. Die integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe war am 29. September 2026 in Berlin mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden. Der Preis sei eine herausragende Anerkennung für die gesamte Schulgemeinschaft, so der Minister. „Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg“, bekräftigte auch Oyan, der die Glückwünsche in Vertretung des Landrats Thomas Will überbrachte.
Mit dabei beim morgendlichen Empfang waren Bürgermeister Karsten Groß (Mörfelden-Walldorf) und Brigitta Hedde, Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Kreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis. Der Kreis Groß-Gerau freue sich als Schulträger über den sensationellen Erfolg, so Oyan. Dass die wegweisende Arbeit bundesweit für Furore sorge, beweise nicht zuletzt das große Medienecho, so Oyan. Mit ihrem gefeierten KI- und Lernkonzept sei die Bertha-von-Suttner-Schule leuchtendes Vorbild für ganz Deutschland. „Der Preis zeigt: Hier wird etwas richtig gemacht. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern hier wird eine Lern- und Lebensgemeinschaft gestaltet; eine Schule, die junge Menschen ernst nimmt, ihnen etwas zutraut und ihnen Möglichkeiten eröffnet.“ Er wünsche sich, dass dieses Beispiel gelebter Chancengerechtigkeit Schule macht“, sagte Oyan. Der Preis sei eine große Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, sagte Schulleiterin Zeller.
Die Schule nutze Daten zur Steuerung von individuellen Förderprozessen und verwende Künstliche Intelligenz in „beeindruckender Virtuosität“ als Lernwerkzeug, heißt es zum Beispiel in der Begründung der Jury. An der Bertha-von-Suttner-Schule lernen mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler.