
© Vladimir Ya
Igelschutz beginnt im eigenen Garten
KREIS GROSS-GERAU – Der Igel wird in Deutschland zunehmend seltener. In unseren Städten findet der stachelige Gartenbewohner immer weniger Nahrung und geeignete Unterschlupfmöglichkeiten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Gerade im Herbst stehen Igel vor einer besonderen Herausforderung: Für den bevorstehenden Winterschlaf müssen sie ausreichend Fettreserven aufbauen. Gleichzeitig benötigen sie geschützte Schlafplätze, etwa unter Hecken oder in Laub- und Reisighaufen. Darüber informiert die Untere Naturschutzbehörde des Kreises zusammen mit einer Wildtierauffangstation am 24. September 2026 um 18 Uhr im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts Groß-Gerau.
Wie lässt sich der eigene Garten igelfreundlich gestalten? Was ist zu tun, wenn ein geschwächter oder verletzter Igel gefunden wird? Und welche Rolle spielen Mähroboter bei der Gefährdung der Tiere?
Die Wildtierauffangstation und die Untere Naturschutzbehörde geben an dem Abend ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Igeln weiter. Im Mittelpunkt steht hierbei der Igelschutz im eigenen Garten. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussion.
Eine Online-Teilnahme ist möglich.
Anmeldung erforderlich; Frist: Mittwoch, 23. September 2026. Anmeldungen über das Anmeldefeld auf der Startseite der Unteren Naturschutzbehörde: https://www.kreisgg.de/umwelt/naturschutz oder telefonisch unter 06152/989-84755 (Frau Lukas).