Aktuelles

Handwerksbetriebe im Gespräch am 24.06.2019

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Digitalisierung wird gefördert!

Kürzlich hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen bekannt gegeben, dass es auch im Jahr 2019 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freie Berufe bei der konkreten Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen mit dem Digital-Zuschuss fördern wird. Ein darauffolgender erster Förderaufruf mit einem Kontingent von zwei Millionen Euro war Mitte Mai binnen kürzester Zeit erschöpft. Über Fördermöglichkeiten wird es bei der kommenden Veranstaltung „Handwerksbetriebe im Gespräch“ der Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau am 24. Juni 2019 in der Kreisverwaltung Groß-Gerau gehen.  

Die große Nachfrage, die der Digital-Zuschuss erfährt, zeigt, dass immer mehr Betriebe die Wachstumspotenziale und Effizienzvorteile erkennen, welche die Digitalisierung ihnen bieten kann. Fördermaßnahmen wie der Digital-Zuschuss des Landes Hessens helfen den Unternehmen, den finanziellen Aufwand dabei im Rahmen zu halten. 

Der Digital-Zuschuss ist dabei nicht das einzige Förderprogramm, das Unternehmen – zu denen auch Handwerksbetriebe zählen – in Hessen zur Verfügung steht. Es gibt eine Vielfalt an Fördermöglichkeiten, die es Betrieben erleichtert, Digitalisierungsmaßnahmen umzusetzen. Das Kennenlernen dieser Förderprogramme bildet den Fokus der zweiten Veranstaltung „Digitalisierung wird gefördert!“ der Reihe „Handwerksbetriebe im Gespräch.“ 

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau lädt hierzu Handwerksunternehmen aller Gewerke sowie handwerksähnliche Betriebe und Interessierte am 24. Juni 2019 in die Kreisverwaltung Groß-Gerau ein. 

Experte Armin Domesle vom RKW Hessen präsentiert bei dieser Veranstaltung die verschiedenen Fördermöglichkeiten – das Land Hessen stellt hier bis Ende 2021 über drei Million Euro an Beratungszuschüssen zur Verfügung – und gibt Tipps und Ratschläge zur Beantragung und Umsetzung im eigenen Betrieb.  Referentin Heidemarie Astheimer stellt das Förderprogramm „unternehmensWert: Mensch Plus“ vor und gibt einen Einblick in ihre Arbeit als autorisierte Prozessberaterin. Außerdem wird Herr Benjamin Gipper, Geschäftsführer der Nirwana Matratzenmanufaktur, von seinen Erfahrungen mit Förderprogrammen im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen direkt aus der Praxis berichten. Im Anschluss sind alle interessierte Betriebe herzlich eingeladen, Fragen direkt an die Experten zu stellen und sich gemeinsam auszutauschen. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Montag, 24. Juni 2019, von 19 bis 21 Uhr in der Kreisverwaltung Groß-Gerau statt. Auch „Nicht-Handwerker“ sind herzlich eingeladen. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung für die Veranstaltung steht Mareen Bindel von der Wirtschaftsförderung interessierten Betrieben unter 06152 989 244 oder m.bindel@kreisgg.de zur Verfügung.

Digital-Zuschuss: Neue Förderaufrufe in 2019

Der digitale Fortschritt der Wirtschaft bietet kleinen und mittleren Betrieben vielfältige Chancen und Möglichkeiten zur erfolgreichen und effizienten Entwicklung ihrer Unternehmung.  Um die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freie Berufe bei der konkreten Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen und der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit zu unterstützen, stellt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auch in 2019 wieder Fördermittel bereit. Insgesamt stehen im Rahmen des Digital-Zuschusses rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. Um eine optimale Verteilung der Fördermittel gewährleisten zu können, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt drei Förderaufrufe in 2019 geplant.

Der erste Förderaufruf über zwei Millionen Euro wurde bereits binnen kürzester Zeit erschöpft. Ein zweiter und dritter Förderaufruf sind für Ende Juni und Ende August 2019 geplant. Die genauen Termine werden frühzeitig bekannt gegeben.

Mit dem Digital-Zuschuss werden kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freie Berufe mit einer Betriebsstätte in Hessen adressiert, die die Einführung digitaler Systeme und Prozesse sowie die Verbesserung ihrer IT-Sicherheit planen. Es werden Digitalisierungsprojekte ab Sachausgaben in Höhe von 4.000 Euro gefördert. Zu den zuwendungsfähigen Sachausgaben zählen beispielsweise die konkrete Anschaffung von IKT-Hard- und Software zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen. Der Fördersatz beträgt dabei bis zu 50 Pro­zent. Die Förderhöhe ist auf 10.000 Euro begrenzt. Der Antrag wird bei der Förderbank des Landes Hessen, der WIBank, gestellt. Es gilt zu beachten, dass jedes Unternehmen im Förderzeitraum 2019 nur einmalig mit dem Digital-Zuschuss gefördert werden kann. Unternehmen, die bereits eine Förderung in der Vergangenheit erhalten haben, ist es nicht möglich, im Förderzeitraum 2019 einen Folgeantrag zu stellen.

Für eine Antragstellung ist zunächst eine Online-Anmeldung, welche nach dem Start des Förderaufrufes möglich ist, obligatorisch. Diese kann auf der Webseite der WIBank vorgenommen werden. Nach einer erfolgreichen Online-Anmeldung erhalten Betriebe die Antragsunterlagen. Der vollständige Antrag muss anschließend innerhalb von 10 Werktagen schriftlich auf postalischen Weg bei der WIBank eingegangen sein. Nach einer Prüfung des Antrages durch die Förderbank des Landes Hessen kann gegebenenfalls eine Förderzusage erteilt werden.

Ansprechpartner für weitere Informationen zu den Terminen der Förderaufrufe und Kriterien zur Förderfähigkeit, ebenso wie zur Online-Anmeldung und Antragstellung ist die WIBank (Tel. 069 9132 7474; technologie@wibank.de).

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt und Kreis Groß-Gerau verlängern ihre Kooperation

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Der Kreis Groß-Gerau und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Darmstadt sind seit November 2018 Kooperationspartner. Diese Zusammenarbeit wird nun fortgesetzt, denn das Bundeswirtschaftsministerium hat die Förderphase für das Kompetenzzentrum noch einmal um zwei Jahre verlängert.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum bietet den Unternehmen im Kreis Groß-Gerau einen optimalen Zugang zu seinen Digitalisierungsangeboten. Es versteht sich als Helfer für kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Die Angebote reichen dabei von Veranstaltungen und Workshops zur Digitalisierung von Produktions- und Arbeitsprozessen bis hin zu Fachgesprächen mit Experten zu spezifischen Fragestellungen. Auch die Begleitung von konkreten Umsetzungsprojekten in Betrieben gehört zum Angebotsportfolio des Kompetenzzentrums. Dabei hat das Zentrum laut eigenen Angaben seit dem Start der Initiative im März 2016 in über 600 Veranstaltungen mehr als 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht.

Dieser Erfolg wird nun fortgesetzt: In den kommenden zwei Jahren soll insbesondere das Thema IT-Sicherheit einen hervorgehobenen Stellenwert besitzen. Vor diesem Hintergrund verlängerten auch das Kompetenzzentrum und der Kreis Groß-Gerau ihre Kooperationspartnerschaft. Bis 2021 wollen die Digitalisierungshelfer aus Darmstadt und die Wirtschaftsförderung des Kreises Unternehmen für Digitalisierungsmaßnahmen sensibilisieren.

Die nächste Veranstaltung mit dem Titel „Digitalisierung wird gefördert!“ ist für Montag, 24. Juni 2019, geplant. Sie beginnt um 19 Uhr im Landratsamt Groß-Gerau und richtet sich an Handwerksbetriebe im Kreis. Für weitere Informationen steht interessierten Unternehmen Mareen Bindel von der Wirtschaftsförderung des Kreises unter 06152 989 244 oder m.bindel@kreisgg.de zur Verfügung.


Wirtschaftsstark und zukunftsfähig
Neue Wege der Gewerbeflächenentwicklung

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Landrat Thomas Will begrüßte zur Fachkonferenz des Kreises zum Thema Gewerbeflächen. Mit ihm auf dem Podium saßen (von links neben dem Landrat) Prof. Dr. Sören Schöbel, Daniel Zwicker-Schwarm und Jonas Margraff. Carsten Rüger moderierte. Foto: Kreisverwaltung

„Der Kreis Groß-Gerau ist ein hervorragender Standort für Unternehmen – hier gibt es Arbeitskräfte, die nötige Infrastruktur, Hochschulen, Forschung und Entwicklung, Innovationskraft, nicht zuletzt eine hohe Lebensqualität. Diese Wirtschaftsstärke lässt die Nachfrage nach Fläche allgemein und nach Gewerbefläche im Besonderen steigen. Wir rücken heute die Gewerbeflächen sehr bewusst in den Fokus, denn Gewerbeflächen kommt eine hohe Bedeutung für die gesamte sozioökonomische Entwicklung im Kreis zu.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrat Thomas Will zur Fachkonferenz „Gewerbeflächen – wirtschaftsstark und zukunftsfähig“ im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts. Der Landrat sprach sich zudem für ein gemeinsames Vorgehen der Städte und Gemeinden im Kreis Groß-Gerau aus, wenn es darum geht, die Gewerbeflächenentwicklung sinnvoll zu gestalten.

Der Fachbereich Wirtschaft & Energie der Kreisverwaltung hatte zu der Veranstaltung in der Reihe „Wirtschaftsförderung im Dialog“ eingeladen. Der aus dem ZDF bekannte Nachrichtenmoderator und Reporter Carsten Rüger moderierte und führte in die Thematik eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgangs mit knappen Flächenressourcen ein. Rund 60 Gäste füllten den Saal.

Das fachkundige Publikum setzte sich aus dem breiten Spektrum der verschiedenen Planungsebenen zusammen, die an der Gewerbeflächenentwicklung beteiligt sind. Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Mitlieder des Kreistags und weitere Vertreter und Vertreterinnen der Politik waren genauso zugegen wie Projektentwickler und Unternehmen aus dem Kreis Groß-Gerau. Darüber hinaus zählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Planungsämter, des Regierungspräsidiums Darmstadt, des Regionalverbands Frankfurt RheinMain sowie der Wirtschaftsförderung Frankfurt RheinMain GmbH International Marketing of the Region und der regionalen Wirtschaftsförderung zu den Gästen.

Sie hörten zwei Fachvorträge, in denen die zukunftsfähige Gestaltung von Gewerbegebieten im Mittelpunkt stand. Prof. Dr. Sören Schöbel, Landschaftsarchitekt von der TU München, referierte zum Thema „Maß und Mischung – zu einer anderen Organisation von Gewerbegebieten“ und gab dabei Einblicke in seine Version, wie die Entwicklung von Gewerbegebieten in den größeren Zusammenhang der Gestaltung von Kulturlandschaften einzubetten ist.

Daniel Zwicker-Schwarm, Projektleiter am Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen, hielt den zweiten Vortrag: „Gewerbegebiete zukunftsfähig entwickeln – Strategien und Instrumente für die kommunale Praxis“. Dabei rückte er konkrete Steuerungsmöglichkeiten in den Fokus, die den Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen, um ihre Gewerbeflächen effizient und erfolgreich zu entwickeln.

Über die Fachvorträge hinaus nutzte der Fachbereich Wirtschaft & Energie der Kreisverwaltung Groß-Gerau den Nachmittag, um das von ihm erarbeitete und kürzlich veröffentlichte Gewerbeflächenmonitoring 2019 für den Kreis Groß-Gerau vorzustellen. Dabei zeigte Wirtschaftsförderer Jonas Margraff, dass im Kreis Groß-Gerau ein Mangel an freien und vermarktbaren Gewerbeflächen herrscht, es aber dennoch eine Vielzahl von Entwicklungsperspektiven gibt, um die große Wirtschaftskraft des Kreises Groß-Gerau auch in Zukunft zu sichern.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierte das Fachpublikum mit den Experten die Gestaltungsmöglichkeiten bei Gewerbeflächen im Kreis Groß-Gerau.

Fachkonferenz Gewerbeflächen

Fachkonferenz

In der Wachstumsregion Kreis Groß-Gerau steigen die Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen. Die hohen Zukunftschancen des Kreises bedingen zunehmend Anfragen von ansiedlungswilligen Unternehmen nach freien Gewerbeflächen - und die ansteigende Zahl an Beschäftigten erhöht die Nachfrage der Bestandsunternehmen nach Erweiterungsflächen. Durch die gleichzeitig wachsende Bevölkerung und deren Nachfrage nach Wohnraum entsteht ein „doppelter Flächendruck“, der den nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgang mit den vorhandenen Flächenressourcen immer wichtiger werden lässt.

Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Kreises Groß-Gerau kommt Gewerbegebieten eine besondere Bedeutung zu. Als Standort für Unternehmen beheimaten sie zahlreiche Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung und tragen einen entscheidenden Teil zur Wertschöpfung bei: Dort werden Innovationen geschaffen und Gewerbesteuern generiert. Eine zukunftssichernde Planung und Entwicklungsperspektive für Bestandsgewerbe und die Ansiedlung neuer Unternehmen stärkt die Wirtschaftskraft der Städte und Gemeinden im Kreis Groß-Gerau.

Vor diesem Hintergrund lädt die Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau zu einer Fachkonferenz, die Gestaltungsmöglichkeiten ökonomischer Räume in den Fokus nimmt. In der Veranstaltungsreihe „Wirtschaftsförderung im Dialog“ informieren Experten über Steuerungsmöglichkeiten und Instrumente für wirtschaftsräumliche Entwicklungen sowie eine vorausschauende und durchdachte Planung von Gewerbegebieten. Gemeinsam fokussiert vorausschauend gestalten(d) – unter diesem Motto referieren Prof. Dr. Sören Schöbel von der Technische Universität München zu einer anderen Organisation von Gewerbegebieten und Daniel Zwicker-Schwarm von der Universität St. Gallen zu Strategien und Instrumenten für die kommunale Praxis. Außerdem stellt Jonas Margraff vom Fachbereich Wirtschaft und Energie der Kreisverwaltung Groß-Gerau das Gewerbeflächen-Monitoring des Kreises Groß-Gerau vor.

Die Ergebnisse der Fachkonferenz sollen zur Fortführung des wirtschaftlichen Erfolges im Kreis Groß-Gerau beitragen und neue Denkanstöße für die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete geben.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 4. April 2019, um 16 Uhr im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 4. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für weitere Informationen oder für Anmeldungen steht Jonas Margraff von der Wirtschaftsförderung unter
06152 989 831 oder j.margraff@kreisgg.de zur Verfügung.


Handwerksbetriebe im Gespräch: Veranstaltungsreihe 2019

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Digitalisierung erhält Einzug in das Handwerk

Ob der Einsatz von Smartphone und Tablet auf der Baustelle, die Einführung eines digitalen Bestellwesens oder die Nutzung von Online-Marketing zur Fachkräftegewinnung – die Digitalisierung hält Einzug in das Handwerk. Und sie bietet entscheidende Vorteile für die Betriebe. So können durch digitale Geschäftsprozesse Zeit und Kosten gespart werden. Digitales Bestellwesen beispielsweise hilft, Materialkosten einzusparen, und erleichtert die Kommunikation mit Lieferanten. Digitale Software hilft, Angebote und Rechnungen effizient zu erstellen und abzulegen. Darüber hinaus fördern digital optimierte Arbeitsabläufe die Mitarbeiterzufriedenheit und sorgen damit für ein gutes Betriebsklima und eine geringere Fluktuation.

Die Digitalisierung bietet also vielfältige Chancen für das Handwerk. Doch die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen im eigenen Betrieb ist mitunter eine Herausforderung: volle Auftragsbücher, die kaum Zeit lassen, sich mit den Neuerungen zu beschäftigen, fehlende digitale Fachkompetenz im Betrieb, Unsicherheit darüber, welche digitalen Hilfsmittel und Prozesse überhaupt sinnvoll und notwendig sind und wie erste Schritte aussehen können. Auch fehlende finanzielle Ressourcen können für Handwerksbetriebe eine Hürde bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen sein.

Dennoch ist es wichtig, den digitalen Fortschritt zu wagen, um als Handwerksbetrieb leistungsstark und zukunftsfähig zu bleiben. Mit der kostenfreien Veranstaltungsreihe „Handwerksbetriebe im Gespräch“ knüpft die Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau an diese Thematik an und rückt die digitale Zukunft im Handwerk in den Fokus. Zielgruppe der Reihe sind interessierte Handwerksbetriebe aller Gewerke. In vier Veranstaltungen im Jahr 2019 sprechen Experten zu zentralen Aspekten der Digitalisierung und zeigen praxisnah erste Schritte auf. Innovative Betriebe geben einen spannenden Einblick in die tägliche digitale Praxis.

Das Schwerpunktthema der ersten Veranstaltung am 25. März 2019  trägt den Titel „Einstieg in die Digitalisierung – leicht gemacht“ und stellt neutrale und kostenfreie Beratungsangebote kompetenter Ansprechpartner für das Handwerk in der Region vor.  Informationen zu Förderprogrammen für Digitalisierungsmaßnahmen in Handwerksbetrieben bilden das Schwerpunktthema der zweiten Veranstaltung am 24. Juni 2019.

In der dritten Veranstaltung am 26. August 2019 stellen Fachexperten digitale Geschäftsprozesse und Hilfsmittel vor, die den Arbeitsalltag im Handwerksbetrieb erleichtern. Außerdem werden die Möglichkeiten des Online-Marketings zur Fachkräftegewinnung im Fokus stehen. IT-Sicherheit und der Schutz sensibler Daten bilden das Schwerpunktthema der letzten Veranstaltung des Jahres 2019 am 11. November. Fachexperten zeigen Gefährdungspotenziale in IT-Systemen auf und zeigen, wie sich Handwerksbetriebe durch IT-Maßnahmen konkret vor Angriffen schützen können.

Die Veranstaltungen sind jeweils montagabends von 19 bis 21 Uhr im Landratsamt in Groß-Gerau. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung für die Veranstaltungen steht Mareen Bindel von der Wirtschaftsförderung interessierten Betrieben unter 06152 989 244 oder m.bindel@kreisgg.de zur Verfügung.

Programmflyer Veranstaltungsreihe: "Handwerksbetriebe im Gespräch"

Digitalisierung vorantreiben:
Kreis Groß-Gerau und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt kooperieren

Foto: Dagmar Mendel

Kooperation besiegelt: Landrat Thomas Will (links) und Professor Dr. Ing. Joachim Metternich vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt wollen künftig auf dem Gebiet der Digitalisierung eng zusammenarbeiten. Bild: Dagmar Mendel

Um gemeinsam kleine und mittlere Unternehmen für die Chancen der Digitalisierung zu sensibilisieren, kooperieren der Kreis Groß-Gerau und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt künftig. Landrat Thomas Will und Professor Dr. Ing. Joachim Metternich (Leiter Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der TU Darmstadt) haben am Dienstag, 27.11.2018, im Landratsamt Groß-Gerau eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.    

Gemeinsam wollen die beiden Kooperationspartner kleinen und mittleren Unternehmen im Kreis Groß-Gerau die Angebote und Veranstaltungen des Kompetenzzentrums näherbringen und so Digitalisierungspotenziale aufzeigen sowie praxisorientiertes Wissen vermitteln. Daneben soll die Vernetzung der Unternehmen zu Digitalisierung und Industrie 4.0 im gesamten Kreis gefördert werden. „Kleine und mittlere Unternehmen tragen wesentlich zu einer positiven Entwicklung unseres Kreises bei“, sagte Landrat Thomas Will. 

„Daher ist es uns wichtig, lokalen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und ihnen bei Herausforderungen zur Seite zu stehen. Mit dem Kompetenzzentrum als Partner wollen wir Unternehmen dabei helfen, durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und wirtschaftlichen Erfolg sicherzustellen“, betonte Will.  Von insgesamt 14.599 IHK-zugehörigen Unternehmen im Kreis Groß-Gerau sind 14.557 kleine und mittlere Unternehmen. Ein knappes Drittel der insgesamt über 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeitet nach Daten des Hessischen Statistischen Landesamts für Unternehmen des produzierenden Gewerbes, etwas über ein Viertel in Handel, Gastgewerbe und Verkehr.  

Prof. Dr.-Ing. Joachim Metternich ergänzte: „Digitale Technologien können nicht nur zur Optimierung bestehender Prozesse und Systeme eingesetzt werden, sondern auch zur Entwicklung gänzlich neuer, innovativer Geschäftsmodelle. Dazu bieten wir über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eine Vielzahl praxisnaher Angebote, die zu fünf Themenschwerpunkten Digitalisierungs-Know-how vermitteln und gezielt Kompetenzen fördern: So dienen beispielsweise verschiedene Informationsformate dem Einstieg in das Thema, über Workshops wird weitergehendes Wissen zu Digitalisierung vermittelt und in Fachgesprächen können konkrete Fragestellungen mit unseren Experten besprochen werden. Daneben werden Anwendungsbeispiele für Digitalisierung und ihr Mehrwert in unseren Lernfabriken veranschaulicht.“

Über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt:

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt ist Teil des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital  - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“, des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Acht Partner aus Wissenschaft und Praxis bündeln ihr Digitalisierungs-Know-how im Kompetenzzentrum. Vertreten sind vier Institute der Technischen Universität Darmstadt, zwei Fraunhofer-Institute sowie die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Die kostenlosen, praxisorientierten Angebote decken vom Einstieg in das Thema Digitalisierung über Weiterbildung bis hin zur Umsetzung konkreter Lösungen ein breites Spektrum ab. Der Fokus liegt dabei auf den fünf Themenfeldern, „IT‐Sicherheit“, „Arbeit 4.0“, „Neue Geschäftsmodelle“, „Energieeffizienz“ und „Effiziente Wertschöpfungsprozesse“. Weitere Informationen unter www.kompetenzzentrum-darmstadt.digital

Fördermittel für innovative Ideen

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Das Land Hessen stellt Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen anteilige Zuschüsse zur Verfügung, um neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln und zu erproben.

Das Land Hessen  fördert:

  • innovative F&E-Vorhaben
  • themen- und branchenoffen
  • als Einzel- oder Verbundvorhaben
  • mit unbegrenzter Fördersumme
  • mit einer Förderquote von bis zu 50 %

 

Wenn Sie Interesse haben, dann können Sie eine Kurzbeschreibung Ihres Vorhabens mit den wichtigsten Eckdaten beim Land Hessen einreichen. Weitere Infos finden Sie hier.

Willkommensportal FrankfurtRheinMain

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Unter „Germany’s Best Place – http://www.find-it-in-frm.de/ erhalten Neuzuwandernde jetzt alles Wissenswerte rund um das Ankommen, Arbeiten, Studieren und Leben in der Region an nur einem Ort. Mit der dortigen interaktiven Karte der Metropolregion finden sie außerdem schnell spezifische regionale Informationen.
Mit dem Willkommensportal und dem dahinter stehenden Beratungsteam hat die Region daher eine Plattform geschaffen, die Neuzuwandernde beim Ankommen in FrankfurtRheinMain bestmöglich unterstützt und auf die zahlreichen Angebote und Initiativen in der Region verweist. Gleichzeitig stellt das Willkommensportal auch Informationen für regionale Arbeitgeber bereit.

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Fachbereich Wirtschaft und Energie

Wilhelm-Seipp-Straße 4
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Fax 06152 989-448
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Programmflyer Handwerksbetriebe im Gespräch

Wirtschaft und Energie
Aktuell-Juni 2019

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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