Wirtschaftsförderung

CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZUR HILFE FÜR UNTERNEHMEN

Sehr geehrte Unternehmer*innen,
das Coronavirus hat die Wirtschaft und das öffentliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch wir wollen die Möglichkeit nutzen, Ihnen aktuelle Informationen über mögliche Maßnahmen und Programme zur Überwindung der Corona-Krise bereitzustellen. Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne. Rufen Sie uns an.

 

Soloselbständige: Neustarthilfe gestartet

Anträge können ab sofort gestellt werden

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten.

Anträge können über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Höhe der Neustarthilfe

Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro. Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Der Referenzumsatz ist im Normalfall das Sechsfache des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes des Jahres 2019.

Auszahlung

Die Neustarthilfe wird als Vorschuss ausgezahlt. Die Begünstigten verpflichten sich bei Beantragung zu einer Endabrechnung durch Selbstprüfung nach Ablauf des Förderzeitraums. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei mehr als 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen. Liegt der erzielte Umsatz bei 90 Prozent oder mehr, so ist die Neustarthilfe vollständig zurückzuzahlen. Zur Bekämpfung von Subventionsbetrug finden stichprobenhaft Nachprüfungen statt.

Die Neustarthilfe wird wie die anderen Zuwendungen aus der Überbrückungshilfe als steuerbarer Zuschuss gewährt und nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Weitere Details der Neustarthilfe, zum Beispiel zur Anrechenbarkeit von Einnahmen und Umsätzen, werden in den FAQs unter dem Link oben erläutert.

  

 

"Überbrückungshilfe III" -  ab sofort Anträge möglich für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler

Die neue Überbrückungshilfe III, gültig bis zum 30.06.2021, wird nochmals deutlich ausgeweitet und soll mit verbesserten Konditionen jetzt auch die Unternehmen, Soloselbständigen und Freiberufler, die direkt und indirekt von den Schließungen ab 16.12.2020 betroffen sind, unterstützen. 
Zu den Bedingungen und Förderhöhen erhalten Sie hier  weitere Informationen.

 

Neuauflage Hessen-Mikroliquidität

Die Vergabe der Darlehensmittel (von 3.000 bis 35.000 Euro) ist unkompliziert, erfolgt ohne Bank und ohne Sicherheiten, die Konditionen sind sehr günstig. Zum Antrag (ausschließlich online) gelangen Interessenten über die Website der WI-Bank, vorher empfiehlt sich ein Telefonat mit einem Regionalpartner, für den Kreis Groß-Gerau:
IHK Darmstadt, Clemens Schäfer, 06151-8711213
oder
Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH, www.tigz.de 
Petruta Tatulescu, 06134-557101, tatulescu@tigz.de
Thomas Schütz, 06134-557102, schuetz@tigz.de  
die die WI-Bank bei der Abwicklung unterstützen. Den Link zum Portal und ein Merkblatt finden Sie hier.


Wichtiger Hinweis zum von Schließung betroffenen Einzelhandel

Der Lockdown ab dem 16. Dezember wirft insbesondere bei Händlern viele Fragen auf. Grundsätzlich sind damit weitreichende Geschäftsschließungen verbunden, von denen bestimmte Ausnahmen definiert werden. Was gilt aber z.B. für Abholungen sowie Lieferungen vorab bestellter Ware und inwiefern ist der Großhandel betroffen? Hier die Regelung für Hessen:

Verkaufsstellen des Einzelhandels sind – mit Ausnahme systemrelevanter Händler – zu schließen.
Abhol- und Lieferdienste sind weiterhin zulässig gemäß § 3a Absatz 1 Nr. 9 Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie 
Für den Großhandel wurde kein Öffnungsverbot ausgesprochen. Dieser kann daher weiterhin geöffnet bleiben. Abweichend von den oben genannten Regeln können Baumärkte ausschließlich für gewerblich tätige Handwerkerinnen und Handwerker öffnen. 

Das bedeutet:
„Click and Collect“ ist möglich, Lieferung von Ware ebenfalls. Der Großhandel ist ebenfalls weiter für seine Kunden zugänglich, da das Verbot der Öffnung ausschließlich auf den Einzelhandel zielt.

 

Hilfe für von Schließung im November und Dezember 2020 betroffene Betriebe (sog. Novemberhilfe/Dezemberhilfe) und Neustarthilfe für Soloselbständige

Zu den Antragsvoraussetzungen und dem Verfahren gibt es hier  Informationen.
Anträge für die Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind möglich unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Die Neustarthilfe für Soloselbständige soll in die neue Überbrückungshilfe für 2021 eingebettet werden und kann im Laufe des Januar 2021 beantragt werden.

Weiterhin gilt: Die Anträge können ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte gestellt werden.

Vorsicht! Immer wieder tauchen betrügerische Internetseiten auf, über die angeblich die Anträge auf Überbrückungshilfe gestellt werden können.

Vergewissern Sie sich, dass ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de als Webadresse im Adressfeld Ihres Browsers steht.

 

Notfall-Kasse Hessen

Die Notfallkasse Hessen soll Schäden und Nachteile hessischer Unternehmen, die die Folgen der COVID-19-Pandemie unvorhersehbar und in besonderem Maße getroffen hat, abmildern – und zwar bei denjenigen, die diese Schäden und Nachteile nicht aus anderen Programmen ausgleichen können oder denen der vertretbare Einsatz eigener Mittel bzw. die Inanspruchnahme von weiteren Finanzierungsalternativen nicht möglich ist.
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Betriebe und nichtöffentliche Institutionen aller Größenklassen mit Sitz in Hessen.

Die Anträge können über ein Onlineportal  auf der Website des Regierungspräsidiums Kassel gestellt werden.

 

Geförderte Beratung unternehmerisches Know-how der BAFA ab 2021

Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
Gefördert werden bis zu 90% der Beratungskosten.
Weitere Informationen hier.

 

Weitere Hilfen:

  • Sofortkredite und Bürgschaften
    Auf der Internetseite der WI-Bank http://www.wibank.de/corona sind die ergänzenden Unterstützungsmöglichkeiten des Landes und des Bundes für die Unternehmen aufgeführt.
    Dort finden Sie u.a. Informationen zu den Darlehen für kleine Unternehmen und Soloselbständige (Hessen-Mikroliquidität, Kredite von 3.000 bis 35.000 Euro),
                Kooperationspartner im Kreis Groß-Gerau:
                
    den Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Kredite bis 500.000 Euro möglich),
    sowie der Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6.
    Seit 15.04.2020 bietet das Maßnahmenpaket der Bundesregierung mit dem KFW-Schnellkredit 2020 ein weiteres Instrument zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise an. Der Kredit soll Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, durch rasche Liquiditätshilfen unterstützen.
    Erster Ansprechpartner sind die Hausbanken,
    dort gibt es Anträge für Notkredite.

    Hotline für Landesprogramme: 0611 774 7333 (für Sofortkredite und Bürgschaften für u.a. Kleinunternehmen und Gründer*innen)
    Hotline für Bundesprogramme: 030 18615 8000 (für Sofortkredite und Bürgschaften für alle Unternehmen)
     

Lotse für Corona-Hilfen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/lotse-fuer-corona-hilfen.html

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