Wirtschaftsförderung

CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZUR HILFE FÜR UNTERNEHMEN

Sehr geehrte Unternehmen,
das Coronavirus hat die Wirtschaft und das öffentliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch wir wollen die Möglichkeit nutzen, Ihnen aktuelle Informationen über mögliche Maßnahmen und Programme zur Überwindung der Corona-Krise bereitzustellen. Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne. Rufen Sie uns an.
  

  • Förderprogramm „Digital jetzt"

Die Förderung beträgt bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Hard- und Software und für die Qualifizierung von Mitarbeitenden und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen einschließlich des Handwerks und der freien Berufe mit einer Anzahl zwischen 3 und 499 Beschäftigten.

  Voraussetzung ist ein Digitalisierungsplan mit folgenden Inhalten:

 - Beschreibung des gesamten Digitalisierungsvorhabens,
 - Erläuterung der Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
 - Aufzeigen des aktuellen Stands der Digitalisierung im Unternehmen und der Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen und
- Darstellung, wie die Organisation beispielsweise effizienter gestaltet wird und wie neue Geschäftsfelder erschlossen werden.

  Weitere Informationen zur Antragstellung unter:

www.gemeinsam-digital.de/digital-jetzt-foerderung

 

          Wer kann Anträge stellen?

  • Kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.


          Voraussetzungen der Beantragung 

  • Voraussetzung ist eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie. Das wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

  • Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

  • Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäßEU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.


          Höhe und Verwendungszweck

  • Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit bis 31.12.2020.

       

  • Die Überbrückungshilfe gewährt in diesem Zeitraum einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:

    • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
       
    • 50 Prozent bei Einbruch zwischen 50 und 70 Prozent
       
    • 40 Prozent bei Einbruch zwischen 40 und unter 50 Prozent
       
    • Liegt der Umsatz in einem Fördermonat bei wenigstens 60 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.

  • Zudem gilt:

    • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
       
    • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate.
       
    • Bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 15.000 Euro für drei Monate.
       
    • In begründeten Ausnahmefällen – Kleinunternehmen mit sehr hohen Fixkosten – können diese Höchstbeträge überschritten werden.

 

          Antragstellung

  • Es handelt sich um ein digitales, zweistufiges Antragsverfahren durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

    • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
       
    • Stufe 2: nachträglicher Nachweis - nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

  • Hier finden Sie die Eckpunkte zur Überbrückungshilfe.

 

 Weitere Hilfen:

  • Sofortkredite und Bürgschaften
    Auf der Internetseite der WI-Bank http://www.wibank.de/corona sind die ergänzenden Unterstützungsmöglichkeiten des Landes und des Bundes für die Unternehmen aufgeführt.
    Dort finden Sie u.a. Informationen zu den Darlehen für kleine Unternehmen und Soloselbständige (Hessen-Mikroliquidität, Kredite von 3.000 bis 35.000 Euro),
                Kooperationspartner im Kreis Groß-Gerau:
                Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH, www.tigz.de
                Gabriele Fladung, 06134-557101, fladung@tigz.de
                Thomas Schütz, 06134-557102, schuetz@tigz.de
    den Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Kredite bis 200.000 Euro möglich),
    sowie der Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6.

    Seit 15.04.2020 bietet das Maßnahmenpaket der Bundesregierung mit dem KFW-Schnellkredit 2020 ein weiteres Instrument zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise an. Der Kredit soll Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, durch rasche Liquiditätshilfen unterstützen.

    Erster Ansprechpartner sind die Hausbanken,
    dort gibt es Anträge für Notkredite.

    Hotline für Landesprogramme: 0611 774 7333 (für Sofortkredite und Bürgschaften für u.a. Kleinunternehmen und Gründer*innen)
    Hotline für Bundesprogramme: 030 18615 8000 (für Sofortkredite und Bürgschaften für alle Unternehmen)
     

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