Aktuelles und Wissenswertes

Gesetzliche Krankenversicherung: Mindestbeitrag für Selbstständige und Gründer sinkt 2019

Am 1. Januar 2019 tritt das GKV-Versichertenentlastungsgesetz in Kraft. Auch Selbstständige und Gründer, die freiwillig gesetzlich versichert sind und ein geringes Einkommen haben, werden künftig entlastet: Durch die Halbierung der Mindestbemessungsgrenze sinken die monatlichen Beiträge. Bei einem monatlichen Einkommen von bis zu 1.142 € muss in der Regel künftig nur noch ein Mindestbeitrag von 171 € pro Monat entrichtet werden. In 2018 betrug der monatliche Mindestbeitrag noch etwa doppelt so viel.

Weitere Informationen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/beschaeftigte-ab-2019-entlastet-1141468 

"Gründungsoffensive Gastgewerbe" DEHOGA Hessen e.V.

Heute möchten wir Sie über Neues von der „Gründungsoffensive Gastgewerbe “ des DEHOGA Hessen e.V. informieren, einem Angebotsspektrum für Existenzgründungen im Gastgewerbe in Hessen.

Auch 2018 stehen Existenzgründern im Gastgewerbe unsere Gründungsangebote mit modularem Konzept zur Verfügung:

·         Gründungs-Sprechstunde (Geschäftsstellen)

·         Gründungsorientierungstag

·         Fördermittelberatung (Bürgschaftsbank Hessen, WIBank) 

Die Gründungs-Sprechstunde ist das Orientierungsgespräch rund um die Existenzgründung, der Gründungs-Orientierungstag ein Workshop für den Einstieg als Unternehmer in welchem den Teilnehmern Tipps, Anregungen, Arbeitshilfen, Checklisten und Vorlagen zur Erstellung eines Businessplans gegeben werden. Die Fördermittelberatung zeigt auf welche Fördermittel zum Vorhaben passen und wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank, sowie die Bürgschaftsbank Hessen unterstützen können.  

Informationen erhält man unter Existenzgründungsberatung auf unserer Homepage www.dehoga-hessen.de  

Anmeldungen mit Angabe der vollständigen Kontaktdaten bitte unter:

www.dehoga-hessen.de/aus-weiterbildung/seminare/ 

Sollten Sie noch Fragen zu den Angeboten oder auch ein sonstiges Anliegen haben, stehen Ihnen der DEHOGA Hessen bzw. die DEHOGA Beratung natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Kontakt: Alexander Langfort
Mitgliederservice

Hotel- und Gastronomieverband

DEHOGA Hessen e.V.
Auguste-Viktoria-Str. 6
65185 Wiesbaden
Fon  0611/99201-19
Fax  0611/99201-22
langfort@dehoga-hessen.de

http://www.dehoga-hessen.de/

Kostenfreie Sprechtage IHK Darmstadt

Auch 2018 bietet die IHK Darmstadt kostenfreie Sprechtage zu verschiedenen Themenbereichen an, z.B. Steuerberater Sprechtage oder Sprechtage zu "Öffentlichen Finanzierungshilfen".

Das Angebot richtet sich an GründerInnnen und junge Unternehmen, eine Anmeldung ist erforderlich.

Informationen, Termine Anmeldung unter

https://www.darmstadt.ihk.de/produktmarken/Beraten-und-informieren/Beratungsangebote/Sprechstunden?param=Sprechstunden

Rückblick: Existenzgründerinnenseminar 17.-19. August 2018

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Hochmotiviert und bestens vorbereitet –

Existenzgründerinnen im Kreis Groß-Gerau

Erfolgreich vorbereitet sein und „den Laden schmeißen“ haben sich die elf motivierten Teilnehmerinnen des Existenzgründungsseminars des Kreises Groß-Gerau zum Ziel gesetzt. Ganz gleich ob Teamentwicklerin, Umweltpädagogin, Heilpraktikerin, Schneiderin oder Fotografin – Existenzgründerinnen aus den verschiedensten Branchen nutzten das Seminar vom 17. bis zum 19. August 2018, um sich über die wichtigsten Schritte zum Thema Gründung zu informieren.

Referentin Dr. Marie Sichtermann von der Unternehmensberatung Geld und Rosen gab nicht nur tiefgreifende Einblicke in die Bereiche Marketing, Steuern und Versicherungen. Die Expertin regte die Teilnehmerinnen in Praxisübungen überdies dazu an, mittels Kalkulationen  und Rentabilitätsrechnungen ihren Finanzmittelbedarf zu ermitteln und somit die Tragfähigkeit ihrer Gründungsidee zu überprüfen. Neben Tipps zur Buchhaltung erhielten die Existenzgründerinnen Informationen zur Zusammenarbeit mit anderen und zu geeigneten Rechtsformen.

Die herzliche Atmosphäre unter den Frauen schuf Raum für Kritik und Anregungen und leistete dadurch einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Gründungsidee. Darüber hinaus ermöglichte das Seminar die Vernetzung der Teilnehmerinnen untereinander und so wurden bereits erste Kooperationen geschmiedet. Top vorbereitet haben die Existenzgründerinnen nun die Chance, ihre Gründungsidee in die Tat umzusetzen. Und die Prognose ist gut: Die erfolgreichsten Gründerinnen im Kreis Groß-Gerau haben das Grundlagenseminar besucht.

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Informationen für Gründerinnen und Gründer sowie Selbstständige

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Auch Existenzgründerinnen und -gründer werden mit dieser Thematik konfrontiert. Im folgenden Abschnitt werden Informationen über die wichtigsten Verordnungen für Gründerinnen und Gründer sowie Selbstständige aufgeführt.

DSGVO weitet Richtlinien des bereits bestehenden deutschen Datenschutzrechts aus

Auch vor der Implementierung der neuen Datenschutzbestimmungen war der Umgang mit personenbezogenen Daten in Deutschland bereits reglementiert. Die am 25. Mai 2018 in Kraft getretene DSGVO orientiert sich an der deutschen Rechtsgrundlage und stellt eine Erweiterung der bisherigen Anforderungen dar. Für Unternehmen in Deutschland ist die Thematik daher nicht grundlegend neu. Bereits bestehende Prozesse im Hinblick auf den Umgang mit Datensicherheit müssen lediglich der neuen europaweit geltenden Verordnung angepasst werden. Als Faustregel gilt weiterhin nur Daten zu speichern, die dringend erforderlich sind. Verstoßen Unternehmen gegen die neuen Auflagen für den Umgang mit personenbezogenen Daten von Kundschaft und Personal drohen Strafen.

Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU*)

Für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Selbstständige ist die DSGVO insbesondere im Zusammenhang mit den Regelungen für kleine und mittlere Unternehmen interessant. Auch für Unternehmen geringerer Größe gilt die neue europaweite Datenschutzverordnung. Allerdings sieht der Gesetzgeber für kleine und mittlere Unternehmen Entlastungen vor: So werden die Organe und Einrichtungen der Europäischen Union sowie die EU-Mitgliedsstaaten und deren Aufsichtsbehörden entsprechend des Erwägungsgrundes 13 der DSGVO ersucht, die Verhältnismäßigkeit bei der Anwendung der Verordnung für kleinere und mittlere Unternehmen zu wahren. Dementsprechend sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern von der Pflicht zur Führung von Verarbeitungsverzeichnissen gemäß Art. 30 DSGVO weitgehend ausgenommen.  

 
*Entsprechend der EU werden kleine und mittlere Unternehmen
wie folgt definiert: Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. € haben. Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. € haben. Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € haben.

Wie sich die Umsetzung der DSGVO in kleinen Unternehmen konkret gestalten kann, wird auf den Seiten der IHK anschaulich an einem Beispiel erklärt:

https://www.darmstadt.ihk.de/produktmarken/Beraten-und-informieren/recht_und_fair_play/Wettbewerb_und_Schutzrechte/Datenschutz/dsgvo-was-aendert-sich-fuer-kmu--ein-beispiel/4029742

Die Auswirkungen der Anforderungen der DSGVO auf kleinere Betriebe erörtert das Bayrische Landesamt für Datenschutz. In verschiedenen Handreichungen mit anschaulichen Fallbeispielen werden die neuen Regularien für kleinere Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie Verbände erläutert:

https://www.lda.bayern.de/de/kleine-unternehmen.html

Informationen zum Thema "Minijob"

Tipps und Informationen rund um das Thema Minijob/Geringfügige Beschäftigung sowohl für Arbeitgeber als auch für Minijobber.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/00_home/node.html

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