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Tierschutz:

Beschwerde im Bereich einer Tierhaltung

 

 

 

07.04.2021

Blauzungenkrankheit

Seit dem 21. April 2021 gelten die Vorgaben des EU-Gesundheitsrechtsaktes (AHL). Seitdem haben sich die Regelungen zum Verbringen von Tieren aus dem Blauzungensperrgebiet geändert bzw. finden sich noch in Abstimmung. Die aktuellen Regelungen finden sich in der Delegierten Verordnung (EU) 2020/689, Anhang V, Teil II Kapitel 2, Abschnitt 1.

 

Zusammengefasst bedeutet es, dass für Verbringungen aus dem Kreis Groß-Gerau folgende Voraussetzungen erfüllt werden müssen:

  1. Die Tiere werden nur innerhalb des  Sperrgebietes verbracht und zeigen keine klinischen Symptome, die auf den Ausbruch der Krankhheit schließen lassen oder
  2. Die Tiere wurden die letzten 60 Tage vor dem Verbringen im Herkunftsbetrieb gehalten, sich befinden sich innerhalb des durch den Impfstoffhersteller garantierten Immunitätszeitraums und wurden mindestens 60 Tage vor dem Verbringen geimpft oder
  3. die Tiere wurden in den letzten 60 Tagen vor dem Verbringen im Herkunftsbetrieb gehalten, sie wurden mit einem inaktivierten Impfstoff geimpft, sie befinden sich innerhalb des durch den Impfstoffhersteller garantierten Immunitätszeitraums und wurden mit einem Negativbefund einem PCR-Test unterzogen, der an Proben durchgeführt wurde, die mind. 14 Tage nach Einsetzen der Immunität (entsprechend der Angaben des Impfstoffherstellers) entnommen wurden,  oder
  4. die Tiere wurden mind. 60 Tage vor dem Verbringen mit einem Positivbefund auf Antikörper gegen BTV 8 getestet oder
  5. die Tiere wurden mind. 30 Tage vor dem Verbringen mit einem Positivbefund auf Antikörper gegen BTV8 getestet. Zusätzlich wurden die Tiere mit Negativbefund einem PCR-Test unterzogen, der an frühestens 14 Tage vor dem Verbringen entnommenen Proben durchgeführt wurde oder
  6. Die Tiere sind zur sofortigen Schlachtung bestimmt. In ihrem Ursprungsbetrieb wurde in den letzten 30 Tagen vor dem Verbringen kein Fall von BTV nachgewiesen. Die Tiere werden direkt zum Bestimmungsschlachthof transportiert und dort innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft geschlachtet. Zusätzlich hat der Betreiber des Herkunftsbetriebs den Betreiber des Bestimmungsschlachthofs mind. 48 Stunden vor der Verladung der Tiere über die Verbringung informiert oder
  7. Kälber, Schafe und Ziegen bis zu einem Lebensalter von max. 90 Tagen, die einschließlich ihrer Mütter mind. in den 60 Tagen vor dem Verbringen im Herkunftsbetrieb gehalten wurden, dürfen in BTV-freie Zonen innerhalb Deutschlands verbracht werden, wenn sie zusätzlich die folgenden Bedingungen erfüllen:
  • Die Mütter wurden vor der Belegung entsprechend der Herstellerangaben gegen BTV8 geimpft wurden, die Kälber/Lämmer haben innerhalb von 12 Stunden nach der Geburt Kolostrum der eigenen Mutter aufgenommen und werden von einer Tierhaltererklärung begleitet, in der die Kolostrumaufnahme bestätigt wird oder
  • die Mütter wurden mind. 28 Tage vor der Geburt entsprechend der Herstellerangaben gegen BTV8 geimpft, für die Kälber/Lämmer liegt eine PCR-Untersuchung mit einem negativen Ergebnis für BTV aus einer höchstens 14 Tage vor dem Verbringen entnommenen Probe vor, die Kälber/Lämmer haben innerhalb von 12 Stunden nach der Geburt Kolostrum der eigenen Mutter aufgenommen und werden von einer Tierhaltererklärung begleitet, in der die Kolostrumaufnahme bestätigt wird.

Transporte unter erleichterten Bedingungen ins Ausland sind ggf. möglich. Hierzu fragen Sie bitte direkt im Veterinäramt nach.

 

 

 

 

 

Unter diesem  Link  erhalten Sie Informationen zur Afrikanischen Schweinepest direkt vom Friedrich-Loeffler-Institut.

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin hat eine aktuelle "Stellungnahme zur ND-Pflichtimpfung von Geflügel in Hobbyhaltungen" veröffentlicht, einsehbar unter folgendem Link

Ein Informationsschreiben für Geflügelhalter finden Sie hier

 

 

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stellvertretende Fachdienstleiterin
Frau Dr. I. Müller

Amtstierärztin
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