Blaukehlchen (Luscinia svecica)

Blaukehlchen (Luscinia svecica)

Das Blaukehlchen ist etwa so groß wie eine Kohlmeise. Im Brutkleid ist das Männchen an seiner leuchtend blauen Kehle leicht zu erkennen, das ganze Jahr über an dem rostroten Brustband und der rostroten Schwanzwurzel. Die Weibchen und jungen Männchen haben einen hellen Kehlfleck mit dunkleren Streifen.


Das Blaukehlchen ist scheu und deshalb nicht leicht zu beobachten. Ende März bis Ende April, wenn die Männchen ihre Reviere besetzen, sind sie durch ihren intensiven Gesang am besten zu entdecken. Nach der Revier- und Paarbildung bauen die Blaukehlchen ein gut verstecktes Nest unter Pflanzen in eine Bodenmulde, zwischen Wurzeln oder bodennah ins Gebüsch. Das Weibchen legt 5-6 grau-grüne Eier mit rotbraunen Flecken, das von ihr und zeitweise vom Männchen bebrütet wird.


Seine bevorzugten Lebensräume sind Feuchtgebiete mit Weiden- und Erlengebüsch, mit Röhricht und Freiflächen sowie Flachuferzonen.
Den Winter verbringen die bei uns brütenden Blaukehlchen in Südeuropa und Nordafrika.
Es sind zwei Unterarten bekannt: das Weißsternige Blaukehlchen mit einem weißen Fleck innerhalb des blauen Kehlflecks und das Rotsternige Blaukehlchen mit einem roten Fleck.

Vorkommen im Kreis:
Interessant ist, dass mehr als 60% der hessischen Population in Südhessen brütet.

Gefährdung und Schutz:
Rote Liste Hessen 3
Rote Liste Deutschland 3
Besonders geschützt nach Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)

Gründe für die Gefährdung: Lebensraumverlust

Artenhilfsmaßnahmen:
Erhalt, Erweiterung und Verbesserung der Lebensräume aller Populationen.

Kontakt

Frau Welz
Zimmer 501
06152 989-509

Fax 06152989-99-556
E-Mail-Naturschutzbehörde

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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