Wettbewerb und Förderpreis

Im Jahr 2020 stehen die Schulen im Focus!

Der Kreis Groß-Gerau richtet einen Wettbewerb für Schulen (Energie-Förderpreis) und einen für Bürger*innen, Unternehmen und Vereine aus (Energie-Wettbewerb), die sich jährlich abwechseln.

In 2020 stehen die Schulen im Focus. Der Energie-Förderpreis, der Wettbewerb für die Schulen, geht in die vierte Runde. Gesucht werden bereits umgesetzte Projekte oder laufende Projekte und Projektideen für die Zukunft.

Aufgrund des Coronavirus wird der bisherige Einsendeschluss (bisher, nicht mehr aktuell: 09.04.2020) verlegt. Der neue Einsendeschluss steht noch nicht fest und wird hier und den Schulen frühestmöglich bekannt gegeben. Für die Prämierung am 25.06.2020 ist gegenwärtig keine Verlegung geplant.

Der Bewerbungsbogen für den Energie-Förderpreis (Schulwettbewerb) kann hier heruntergeladen werden. Der Bewerbungsbogen enthält auch weitere Informationen zum Schul-Wettbewerb.

In der Spalte auf der rechten Seite finden Sie Broschüren mit den prämierten Projekten der letzten Jahre. Darüber hinaus gibt es hier eine graphische Übersicht der bisher prämierten Schulprojekte: Link.

Wettbewerb und Förderpreis zeigen, wie sich Schüler*innen, Schulen, Bürger*innen, Unternehmen und Vereine im Kreis Groß-Gerau für Energie und Klima engagieren. Die Ideen und Maßnahmen werden beispielhaft für andere sichtbar.

Der Kreis Groß-Gerau stellt hierfür jedes Jahr Preis- und Fördergelder in Höhe von 5.000 Euro bereit. Eine Fachjury entscheidet jährlich über die Auszeichnungen. Die prämierten Projekte werden jedes Jahr auf dem Energiesymposium des Kreises Groß-Gerau geehrt.

  

Prämierte Projekte 2019

Den ersten Platz der Privathaushalte belegt Herr Holger Meyer (Preisgeld 1.300 Euro). Herr Meyer hat sich mit zwei Projekten beworben. In seinem Haus in Klein-Gerau hat er die in die Jahre gekommene Heizungsanlage gegen eine moderne Brennstoffzelle ersetzt. Die größere Baustelle war sein zweites Projekt. Sein Haus in Büttelborn aus dem Jahr 1927 wurde komplett entkernt und saniert, zudem wurde Wohnfläche zugehöriger, angrenzender Gebäude zurückgebaut. Entstanden sind zwei kleinere Wohnungen im Haupthaus, die von dem ganzheitlichen Energiekonzept profitieren: Auf allen Dächern wurden PV-Anlagen installiert. Herr Meyer hat zudem die Fassade gedämmt und moderne Infrarot-Heizungen installiert. 

Der Jury hat besonders gefallen, dass er bei zwei Gebäuden aktiv ist und in beiden Gebäuden innovative Heizsysteme einsetzt.    

Zweiter Gewinner ist Rainer Müller aus Riedstadt (Preisgeld 1.200 Euro). Schnell war Herrn Müller und seiner Frau klar, dass das 2010 gekaufte Haus energetisch saniert werden soll. Einem neuen Gas-Brennwertkessel folgte eine thermische Gebäudeanalyse mit anschließender Dämmung der Dachgeschossdecke und neuen Fenstern. Schließlich hat Herr Müller mehrere Maßnahmen im Bereich Smart Home umgesetzt. So har Herr Müller z. B. eine automatische Verbrauchsüberwachung und –regelung installiert.   

Der Jury hat besonders die hohe Affinität zum Thema Smart Home und Automatisierung gefallen. Weiterhin seine große Eigeninitiative zur Optimierung, die er stets weiterführt. 

Dritter Sieger ist Robert Beisel aus Rüsselsheim (Preisgeld 1.100 Euro). 1973 dachte noch niemand an CO2. Etwas unternehmen wollte Herr Beisel dennoch, autofreie Sonntage waren der Anlass. Seit 1980 lebt Herr Beisel in seinem selbst geplanten Haus. Herr Beisel hat eine PV- und eine Solarthermieanlage installiert und nicht zuletzt die Außenwände gedämmt. Der Jury hat sehr gut gefallen, dass er bereits in den 80er Jahren mit den Maßnahmen begonnen hat und hierdurch eine hohe Autarkie durch erreicht hat. 

Sonderpreis

Der Sonderpreis Privathaushalte geht an Herrn Reinhard Winter aus Trebur (Preisgeld 400 Euro). Der Architekt Winter hat das eigene Haus zum Experimentierfeld gemacht und zwar mit Investitionen in Höhe von 0 Euro. Herr Winter studierte seinen Brennwertkessel und hat die Einstellungen seines Kessels sowie die Lage seines Außenfühlers optimiert. Quasi nebenbei sorgen klug gewählte Pflanzen für den nötigen Schatten im Sommer im Haus.  

Der Jury hat sehr gut gefallen, dass Herr Winter als „Tüftler“ zeigt, was selber geht und dass sich die Maßnahmen übertragen lassen.  

Unternehmen

Preisträger in der Kategorie Unternehmen ist die Horst Hack GmbH in Nauheim (Preisgeld 1.000 Euro). Das familiengeführte Unternehmen hat einen ehemaligen Supermarkt zu einem energiesparenden Betrieb mit Ausstellungsgebäude umgebaut. Hierzu hat das Unternehmen vom Fach die Energieversorgung von Öl auf ein Gas-Blockheizkraftwerk umgestellt, das komplette Gebäude gedämmt und eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Hinzu kommen Maßnahmen im Strombereich: Die alte Beleuchtung wurde demontiert und durch moderne LED-Technik ersetzt. Darüber hinaus hat die Horst Hack GmbH eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einem Batteriespeicher und zwei Ladesäulen für Elektroautos installiert. Die Kunden des Unternehmens können somit kostenlos Strom tanken und die Horst Hack GmbH ist bereits heute elektromobil unterwegs.  

Die Jury war von den Maßnahmen beeindruckt, die sich auf verschiedene Gewerke, Dämmung, Wärme, Strom und Mobilität erstrecken. Positiv hervorgehoben wurde zudem die Umnutzung eines Bestandsgebäudes.  

Logos

Broschüren
mit den prämierten Beiträgen

2018 (Schulen)

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2016 (Schulen)

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2014 (Schulen)

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