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Wille zur Zusammenarbeit bekundet

FrankfurtRheinMain soll touristische Destination werden

Den „Letter of Intent“ zur Bildung einer Tourismusdestination unterzeichneten am Montag im Frankfurter Römer (von links) Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Bürgermeister Peter Freier (Stadt Offenbach), Landrat Thomas Will (Kreis Groß-Gerau), Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Landrat Oliver Quilling (Kreis Offenbach) und Landrat Jan Weckler (Wetteraukreis). Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Gemeinsam wollen die Oberbürgermeister der Städte Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau und Offenbach sowie die Landräte der Kreise Groß-Gerau, Offenbach und Wetterau einen Antrag beim Land Hessen zur Bildung einer touristischen Destination FrankfurtRheinMain auf den Weg bringen. Darum unterzeichneten sie am Montag, 10. Februar, bei einem Treffen im Frankfurter Römer eine entsprechende Absichtserklärung. „Es ist sinnvoll, künftig die Kräfte in der Region FrankfurtRheinMain auf diesem Arbeitsfeld noch stärker zu bündeln“, sagt der Groß-Gerauer Landrat Thomas Will zu dem Schritt. Er wird im Kreisausschuss zu gegebener Zeit weiter über das Vorhaben informieren. 

War bislang die Zusammenarbeit der Stadt Frankfurt mit den Städten und Landkreisen der Rhein-Main-Region im Bereich Tourismusmarketing über einen Arbeitskreis organisiert, dem aktuell der Offenbacher Landrat Oliver Quilling vorsitzt, soll die Kooperation zwischen Frankfurt am Main und den benachbarten Landkreisen sowie großen Städten mit der Bildung einer Destination künftig fester, institutionalisierter, verbindlicher und mit mehr Mitteln ausgestattet sein.

Diese Entscheidung ist außerdem angelehnt an die aktuelle Landestourismusstrategie (Tourismuspolitischer Handlungsrahmen Hessen, TPH), welche die Stadt Frankfurt am Main zu einer solchen Destinationsbildung mit dem regionalen Umfeld auffordert und bei Umsetzung finanzielle Unterstützung anbietet. Der TPH gibt dabei marktfähige Struktur- und Entwicklungsziele für Destinationen vor.  

Die Geschäftsstelle der künftigen Destination soll bei der städtischen Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) angegliedert sein. 

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