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Wasser als globales Gut

KVHS-Workshops für Schulklassen in Stadtbücherei

Themen rund ums Wasser werden den Kindern bei der Veranstaltungsreihe „Globales Lernen“ spielerisch näher gebracht. Bild: Kreisvolkshochschule

KREIS GROSS-GERAU –  Große Themen, anschaulich erklärt und mit Bezug zum eigenen Leben – so lässt sich die Ausstellung „Wasser – Welt – Wir. Wasser als globales Gut“ beschreiben, die zwischen dem 28. Januar und dem 12. Februar 2019 von etwa 20 Schulklassen der Klassenstufen 3 bis 7 besucht wird. Die Stadtbücherei stellt bereits zum 13. Mal ihren Raum unter dem Dach für die Kinder aus Groß-Gerauer und Walldorfer Schulen zur Verfügung.  

„Ein Besuch außerhalb der Schule ist immer eine willkommene Abwechslung und bietet neuen Gesprächsstoff für den Unterricht“, sagt Pamela Baer von der Stadtbücherei: „Und genug Lesestoff zur Vor- und Nachbereitung ist hier in der Bücherei ja auch zu finden.“ Die interaktiv konzipierten Ausstellungen beschäftigen sich jedes Jahr mit einem anderen globalen Nachhaltigkeitsziel. Sie werden in Kooperation von Kreisvolkshochschule Groß-Gerau, den Stadtbüchereien Groß-Gerau und Walldorf, den Weltläden Darmstadt und „Unterwegs“ Mainz sowie der Karl-Kübel-Stiftung erarbeitet und aus Mitteln des Deutschen Volkshoch­schulverbands international gefördert. 

In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Wasser. „Das Thema ist gut geeignet, um die Erde als Ganzes zu verstehen und ein globales Wir-Gefühl zu entwickeln,“ sagt Petra Schefzyk vom Weltladen Darmstadt. Gemeinsam mit ihrem Referentinnen-Team zeigt sie in den Workshops auf, welche Auswirkungen unser Lebensstil und Wasserkonsum in Deutschland auf das Leben in wasserarmen Ländern hat.

Bereits der Titel der Ausstellung zeigt, dass es hier um klare Botschaften geht: „Wasser – Welt – Wir“. Bettina Krauß vom Fachbereich Politische Bildung der KVHS Groß-Gerau legt Wert darauf, „dass die Schüler/innen anhand von Beispielen aus ihrem Lebensalltag erfahren, dass ein nachhaltiger Umgang mit Wasser zu den wichtigsten Aufgaben der Menschheit zählt. Gemeinsam erarbeiten sie dann spielerisch Handlungsmöglichkeiten und Ideen für ihren Alltag“.  

Auch Monika Gerz von der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim ist eine der Kooperationspartnerinnen des Projekts. Sie beschreibt die vier Lernstationen: „Hier lernen die Kinder nicht nur etwas über das Leben einer Fischerfamilie auf den Philippinen, sondern sie berechnen ihren eigenen täglichen Wasserverbrauch. Sie suchen nach ,verstecktem Wasser´, womit das unter anderem zur Herstellung eines Produkts verwendete, ,virtuelle Wasser´ gemeint ist, oder erfahren von Trockenheit oder Überschwemmung als Folge des Klimawandels.“ 

Eine wichtige Erkenntnis nehmen die Kinder mit Sicherheit mit nach Hause: Nicht nur woanders auf der Welt, auch bei uns gibt es Probleme mit zu viel oder zu wenig Wasser. 

Die Workshops gehen noch bis zum 12. Februar 2019. Für das nächste Jahr werden bereits Ideen gesammelt, welches der fünf Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals / SDGs) in den Blick genommen werden sollen.  

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