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Vortragsreihe der Kreisvolkshochschule über die Büchners:

Außergewöhnliche Biografien

KREIS GROSS-GERAU – „Die Büchners oder der Wunsch die Welt zu verändern“ heißt eine neue Veranstaltungsreihe der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau im Jahr 2018. Im ersten Vortrag am Montag, 5. Februar, geht es um das Leben Georg Büchners, der 1813 in Goddelau geboren wurde. Er studierte Medizin, Naturwissenschaften, Geschichte und Philosophie, schloss sich der radikalen Freiheitsbewegung im deutschen Vormärz an und musste 1835 wegen seiner politischen Flugschrift „Der Hessische Landbote“ fliehen.

Georg Büchner, der 1837 in Zürich starb, gilt als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Seine wenigen Werke, wie zum Beispiel „Woycek“ oder „Dantons Tod“, sind heute fester Bestandteil im Deutschunterricht in den Schulen und füllen die Theatersäle mit immer neuen Interpretationen.

Den Vortrag über Georg Büchner am 5. Februar in der Galerie des Büchnerhauses (Weidstraße 9 in Goddelau) hält Peter Brunner, Leiter des Büchnerhauses und ausgewiesener Kenner der Geschichte der Büchners. Er wird die Stationen in Georg Büchners kurzem Leben referieren. Danach folgt, je nach Interesse der Teilnehmenden an diesem Abend, eine Vertiefung zu Literatur, Geschichte oder Politik. Die Veranstaltung mit der Kursnummer Z-RI10241 dauert von 18.30 bis 20 Uhr. Die Teilnahme kostet sieben Euro. Um Anmeldung wird gebeten; sie ist möglich über das Servicebüro der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau, Hauptstraße 1, Schloss Dornberg, Telefon 06152 1870-0 oder per E-Mail an info@kvhsgg.de.

Fünf Termine der Veranstaltungsreihe „Die Büchners oder der Wunsch die Welt zu verändern“ mit Peter Brunner folgen: Thema des Abends am 5. März 2018 sind die Schwestern Mathilde und Luise Büchner, letztere eine aufrechte Vertreterin „weiblicher Bildung“. Am 7. Mai steht Wilhelm Büchner mit seinem naturwissenschaftlichen Talent im Mittelpunkt: Seine Methode, künstliches Blau zu erzeugen, machte ihn zum wohlhabenden Unternehmer in Pfungstadt. Leben und Werke des Mediziners Ludwig Büchner und seines Bruders Alexander, Jurist und Sprachwissenschaftler, werden am 4. Juni und 2. Juli näher beleuchtet.

Für September 2018 ist ein abschließender Abend mit Peter Brunner geplant. Dabei gibt es Gelegenheit zum Austausch darüber, welche Wirkung das Leben dieser Büchner-Familie für die heutige Zeit noch besitzt.

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