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Unterwegs an der Mainspitze

Radroutennetz des Kreises bietet attraktive Tourenmöglichkeiten

KREIS GROSS-GERAU – Das Gebiet des Kreises Groß-Gerau eignet sich hervorragend zum Radfahren, gleich ob es ums Alltagsradeln oder um Ausflüge und Freizeitvergnügen geht. Die Radverkehrsbeauftragte des Kreises hat vier Vorschläge für Touren auf dem Kreisroutennetz zusammengestellt. Diese eignen sich insbesondere für Tages- und Halbtagesausflüge. Sie vermitteln einen Eindruck der verschiedenen Landschaften des Kreisgebiets und führen zu kulturellen Sehenswürdigkeiten, interessanten Freizeitangeboten und Einkehrmöglichkeiten. Der vorgeschlagene Tourenverlauf lässt sich über das Netz der Kreisrouten beliebig abkürzen oder erweitern. 

Der Kreis stellt die vier attraktiven Routen nach und nach vor. Hier nun:

Tour 2 „Mainspitze“ (36 km)  

Die Radtour zwischen Rhein und Main startet am Bahnhof Mainz-Bischofsheim. Hier folgt man zunächst der Kreisradroute 31 in Richtung Gustavsburg bis an den Mainuferweg (Kreisradroute 2). Nach der Mainbrücke nach Kostheim lohnt ein Abstecher zur Mündung des Mains in den Rhein, der Mainspitze. Diese vermittelt den Radwanderern einen guten Eindruck von der besonderen geographischen Lage des Kreises. Dort schweift der Blick über den breiten Strom, an den Rheinschiffen vorbei, hinüber zur Silhouette des Mainzer Doms.  

Südlich der Mainspitze schließen sich entlang des Rheins Auenwaldbereiche an. Der Wechsel von üppigen Auenwäldern zu den ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen des Rieds macht den besonderen Reiz dieser Route aus. Die Tour verläuft parallel zum Rhein entlang des Hessischen Radfernwegs R6 auf dem Deichverteidigungsweg bis zum Riedweg westlich von Trebur. Auch hier lohnt ein erneuter Abstecher zum Rhein. Über den Steindamm gelangt man zu einem kleinen Kiosk. Dort kann man nochmal einen Blick auf den Rhein und das gegenüber liegende Rheinhessen werfen und gleichzeitig eine Rast einlegen. 

Zurück am Abzweig geht’s weiter auf der Radroute 16 um Trebur herum. Nördlich am Ortsausgang folgt man den Routen 31 und 12 bis zum Kreisverkehr und fährt geradeaus über die Marie-Curie-Straße, bis links ein kleiner Pfad zum Feld abzweigt. An der nächsten Kreuzung folgt man der Regionalparkroute nach Nauheim. Nach Unterquerung der Bahnstrecke geht es auf der Kreisradroute 29 durch den Wald zurück nach Bischofsheim. Südlich von Bischofsheim „Am Schindberg“ muss man aktuell aufgrund einer Brückensperrung der innerörtlichen Umleitungsstrecke folgen.

Auf der Strecke befinden sich drei Bahnhöfe, wodurch diese Tour besonders für eine Anreise mit dem Zug geeignet ist.  

Den Radler*innen bieten sich auf der Route neben den landschaftlichen Reizen auch diverse Möglichkeiten der Einkehr – etwa auf der Hälfte der Runde am erwähnten Kiosk am Steindamm (Wirtsgarten Steindamm - Wirtsgarten Steindamm Trebur (steindamm-trebur.de)) oder beim TV Trebur (Lokal1886 Trebur - Lokal1886 Trebur). An heißen Sommertagen empfiehlt sich unterwegs eine Abkühlung im Treburer Freibad (Fritz-Becker-Bad: Gemeinde Trebur).

Wer einen Abstecher auf die Nonnenau machen möchte, kann die Altheinfähre Johanna zwischen Ginsheim und der Rheininsel (Altrheinfähre "Johanna" | Stadt Ginsheim-Gustavsburg (gigu.de)) nutzen. Sehenswürdigkeiten auf dem Weg sind  neben der Mainspitze zum Beispiel die Reste der alten Opelrennbahn (Opel-Rennbahn | Main Rüsselsheim (main-ruesselsheim.de), und die Schleusenanlage (https://wasserwehr-gigu.de/de/Pegelstaende/Schleuse-Kostheim).

Die Route verläuft meist auf Wirtschaftswegen abseits der Straßen. Die Radfahrer*innen müssen deshalb damit rechnen, dass die Wege auch einmal wegen Feld- und Forstarbeiten verschmutzt sind.

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