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Stadtradeln-Start nun Mitte August

Kreis-Kommunen treten für Radverkehr und Klimaschutz in die Pedale

KREIS GROSS-GERAU – Eigentlich hätte der Startschuss zum diesjährigen „STADTRADELN“ im Kreis Groß-Gerau bereits im Mai erfolgen sollen. Infolge der Einschränkungen des öffentlichen Lebens bedingt durch die Corona-Pandemie hatten sich die Kommunen des Kreises auf eine Verlegung nach den Sommerferien ausgesprochen. Die Kampagne startet nun am Montag, den 17. August 2020. Auf eine große, öffentlichkeitswirksame Auftaktveranstaltung wird in diesem Jahr zwar verzichtet, doch Fahrrad fahren ist in Zeiten von Covid-19 nicht nur erlaubt, es kann auch dabei helfen, das Risiko zu minimieren, sich mit dem Virus anzustecken. 

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs möchte der Kreis wieder dazu aufrufen, in den einzelnen Kommunen (zum ersten Mal ist in diesem Jahr auch die Stadt Gernsheim dabei) wieder Teams aus Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger*innen zu bilden und für Radverkehrsförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale zu treten.  

Ziel ist es, gemeinsam viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen – und damit etwas für das Klima zu tun. Jeder emissionsfrei zurückgelegte Kilometer bedeutet: es wird weniger CO2 in die Atmosphäre abgegeben. „So leisten die Teilnehmenden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, der auch noch Spaß macht und nicht zuletzt die Gesundheit fördert“, sagt Landrat Thomas Will. „Wir würden uns freuen, wenn sich wieder viele Menschen an der Aktion beteiligen und damit zeigen, wie wichtig Radverkehrsförderung heute ist“, sagt die Radverkehrsbeauftragte des Kreises Groß-Gerau, Franziska Knaack.  

Wer die Kampagne zwischen dem 17. August und 6. September 2020 unterstützen möchte, kann sich unter: www.stadtradeln.de/kreis-gross-gerau bei den teilnehmenden Kommunen aus dem Kreis registrieren oder mit den Vorjahresdaten anmelden. Geradelt wird nicht allein. Tragen Sie sich deshalb in die bestehenden Teams ihrer Kommune ein oder rufen Sie ein neues Team ins Leben. Am Ende des Zeitraumes werden dann auch wieder die fahrradaktivsten Kommunen im Kreis Groß-Gerau ausgezeichnet. 

Der Umstieg auf das Fahrrad lohnt sich immer. Auch kurze Strecken können dem Stadtradeln-Konto gutgeschrieben – und auch die Kilometer, die außerhalb des Kreisgebiets gefahren wurden, zählen mit und man nimmt an einer bundesweiten Preisverlosung teil. „Optimal ist es natürlich, wenn im Zeitraum tatsächlich auch die ein oder andere Autofahrt zur Arbeit oder in der Freizeit durch eine Fahrt mit dem Rad ersetzt wird, nur damit leistet man auch einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Knaack.  

Und auch die Schulen im Kreis sind aufgerufen, sich wieder zahlreich zu beteiligen. Diese nehmen damit auch am hessenweiten Schulwettbewerb „Schulradeln“ teil. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Schüler*innen fit für das Radfahren im Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern (https://www.stadtradeln.de/schulradeln/). „Kohlendioxid-Emissionen vermeiden und den Radverkehrsanteil steigern – damit kann man nicht früh genug anfangen“, so Knaack. 

Im vergangenen Jahr hatten 2.838 Radler*innen für die Kampagne Kilometer gesammelt. Mehr als 668.000 Radkilometer sind dabei im gesamten Kreis zusammengekommen – das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 95 Tonnen. „Unser Ansporn ist es, dieses Ergebnis in diesem Jahr noch einmal zu toppen“, so Knaack. 

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