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Stadtradeln geht in dritte Runde

Kreis ruft zur Teilnahme in der Zeit von 10. bis 30. Juni auf

KREIS GROSS-GERAU – Radfahren ist in. Heute steht das Rad für eine zeitgemäße und ökologische Art der Fortbewegung. Frische Luft, tolle Landschaftserlebnisse, keine Parkplatzsuche – viele Argumente sprechen für das Radfahren. Außerdem: Wer radelt schützt das Klima. Jeder emissionsfrei zurückgelegte Kilometer bedeutet: Es wird weniger CO2 in die Luft gepustet. Deshalb beteiligt sich der Kreis Groß-Gerau in der Zeit vom 10. bis 30. Juni 2017 wieder an der Kampagne Stadtradeln.

„Für mich als begeisterter Radfahrer und zuständiger Dezernent für die Radverkehrsplanung im Kreis Groß-Gerau ist die Faszination für das Radfahren ungebrochen“, sagte Landrat Thomas Will. Schon aus diesem Grund freue er sich besonders, dass sich der Kreis in diesem Jahr zum dritten Mal an der deutschlandweiten Kampagne „Stadtradeln“ beteilige, so der Landrat. Mit einem Radroutennetz von insgesamt 500 Kilometern und einem ambitionierten Radverkehrskonzept fördere der Kreis Groß-Gerau aktiv den Umstieg aufs Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad.

Luftschadstoffe und Lärm reduzieren, gleichzeitig etwas fürs Klima und für das eigene Wohlbefinden tun – die Kampagne vereint viele Aspekte. Denn beim Wettbewerb Stadtradeln geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Wir möchten den Radverkehrsanteil steigern“, betonte Franziska Knaack, Radverkehrsbeauftragte des Kreises Groß-Gerau. „Obwohl achtzig Prozent der Haushalte in Deutschland ein Fahrrad besitzen, werden nur im Schnitt zehn Prozent aller Wege auf dem Rad zurückgelegt.“ Zudem helfe die Kampagne Stadtradeln, Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden. „Rund ein Fünftel der klimaschädlichen CO2-Emssionen entstehen im Verkehr“, so Knaack. „Ich freue mich natürlich, wenn sich auch viele Personen aus der Kommunalpolitik an der Kampagne beteiligen und so das Bewusstsein für den Radverkehr schärfen“, sagte sie.

„Ich bin gespannt, wie viele Teams vom 10. bis 30. Juni 2017 für den Kreis Groß-Gerau in die Pedale treten und in drei Wochen fleißig Fahrradkilometer sammeln werden“, rief Landrat Will zur Teilnahme auf. „Machen Sie mit! Werden Sie Teamkapitän oder schließen Sie sich einem Team an. Mit Ihrem Zutun wird das Radfahren noch populärer.“

Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die dreiwöchige Aktion im Kreis Groß-Gerau auf vollen Touren. „Jetzt wurden auch die letzten Kommunen aus dem Kreis für die Teilnahme freigeschaltet“, sagte Knaack. „Ab sofort können sich Interessierte mit ihren Anmeldedaten aus dem Vorjahr wieder auf unserer Stadtradeln-Homepage in den offenen Teams der Kommunen oder des Landkreises oder mit einem eigenen Team eintragen.“  

Unter der Adresse https://www.stadtradeln.de/landkreis-gross-gerau/ können Teilnehmende aussuchen, für welche Kommune sie starten wollen oder neue Teams anlegen. Mit dabei sind der Biebesheim a. Rh., Bischofsheim, Büttelborn, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Raunheim, Riedstadt, Rüsselsheim, Stockstadt a. Rh. und Trebur.  

In dem Stadtradeln-Zeitraum werden zudem verschiedene Radtouren angeboten, bei denen zusätzliche Kilometer per Rad zurückgelegt werden können. Informationen dazu gibt es auf den Stadtradeln-Seiten der Kommunen sowie auf den Flyern, die ab Mitte Mai ausliegen. Am 11. Juni 2017 ist übrigens eine Sternfahrt per Rad zum Hessentag aus einigen Kreiskommunen nach Rüsselsheim geplant – dort findet der Weltrekordversuch „längste stehende Fahrradkette“ statt. „Wir hoffen auf 1500 Teilnehmenden, die sich am Mainuferweg zwischen Rüsselsheim und Bischofsheim aufstellen“, sagte Landrat Will. Die Aktion wurde bereits angemeldet, die offizielle Bestätigung von Guinness World Records steht allerdings noch aus.  

Weitere Tourenangebote finden Interessierte auch auf den Stadtradeln-Seiten der jeweiligen Kommunen sowie auf den Flyern, die ab Mitte Mai ausliegen.

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