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Sportkreisvorsitzende zum Gespräch bei Kreisverwaltungschefs:

Kontinuität der Zusammenarbeit

Zum Gedankenaustausch trafen sich (von links) Landrat Thomas Will, Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer, Petra Scheible (stellvertretende Sportkreisvorsitzende), Fachdienstleiter Kultur, Sport und Ehrenamt Jochen Melchior, Sportkreisvorsitzender Gerald Kummer, Fachbereichsleiterin Steuerung Regina Plettrichs und Dr. Eckardt Stein (stellvertretender Sportkreisvorsitzender) im Groß-Gerauer Landratsamt. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU  – „Wir wollen die langjährige gute Zusammenarbeit von Kreis Groß-Gerau und Sportkreis Groß-Gerau fortsetzen .“ Das versicherten sich gegenseitig Landrat Thomas Will, Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer sowie die kürzlich neu bzw. wieder gewählten Sportkreis-Vorstandsspitzen Gerald Kummer (Vorsitzender), Petra Scheible (stellvertretende Vorsitzende) und Dr. Eckardt Stein (stellvertretender Vorsitzender) bei ihrem Treffen im Landratsamt. Die drei Vorstandsmitglieder, die sich als Team verstehen und für drei Jahre gewählt wurden, besuchten am Donnerstag, 5. Juli, den Landrat und seinen Stellvertreter, um sich über die künftige Arbeit auszutauschen.
An dem Gespräch nahmen zudem Jochen Melchior, Fachdienstleiter Kultur, Sport und Ehrenamt, sowie Regina Plettrichs, Fachbereichsleiterin Steuerung, teil.

Das neue Team an der Sportkreis-Spitze „ergänzt sich bestens“, sagte Petra Scheible. Es habe sich bereits über die Aufgabenverteilung abgestimmt, sagte Gerald Kummer, zum Beispiel was Termine, rechtliche Angelegenheiten, Fortbildungen oder Ehrungen angeht. Letztlich über die Geschäftsverteilung befunden wird bei der konstituierenden Vorstandssitzung am 7. August. „Wir werden auf jeden Fall nicht alles umkrempeln. Wir können schließlich auf guten vorhandenen Strukturen aufbauen“, betonte Gerald Kummer, der Wolfgang Glotzbach als Vorsitzender ablöste. Nicht nur der Kreis Groß-Gerau, auch der Landessportbund bleibe bewährter Kooperationspartner.

„Wir haben zwar den Wechsel an der Spitze des Sportkreises. Aber die gemeinsame Arbeit von Kreis und Sportkreis ist seit vielen Jahren von Kontinuität und von für den Sport engagierten Menschen geprägt“, sagte Landrat Will. Einig ist man sich zum Beispiel darin, wie wichtig der Schulsport ist. Dafür werden angesichts steigender Schülerzahlen neue Hallen gebaut, andere – wie bald die Kreissporthalle Groß-Gerau – werden saniert. Bei allen Schulbaumaßnahmen wird konsequent auch an die bewegungsfreundlichen Schulhöfe gedacht. Und: Die kreiseigenen Hallen stehen gebührenfrei zur Verfügung.

„Die Koalitionsfraktionen im Kreistag sind sich einig, dass Sport eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die alle über Steuern und Umlagen zu finanzieren haben“, sagen Thomas Will und Walter Astheimer zu diesem politischen Signal. „Sport und Gesundheit haben einen großen Stellenwert im Kreis Groß-Gerau“, ergänzt Walter Astheimer. Dazu passt die große Gesundheitskonferenz, die Ende Oktober im Landratsamt stattfindet und an der sich der Sportkreis beteiligt.

Die Gemeinsamkeiten bei den Zielen sind zahlreich: die Vereinsarbeit und den Sportstättenbau fördern, weitere Handlungsempfehlungen aus dem Sportentwicklungsplan des Kreises umsetzen, Seniorensportangebote ausbauen, Integration durch Sport befördern, auch Menschen mit wenig Geld den Zugang zu Sport ermöglichen, bei sportlichen Aktivitäten verstärkt und erkennbar gegen Rassismus eintreten.
Jochen Melchior sprach bei dem Treffen weitere anstehende Themen an: So soll ein neues Konzept für die Sportlerehrung des Kreises entstehen, das Thema Schwimmunterricht soll stärker in den Fokus rücken und erste Planungen für „Der Kreis rollt 2020“ werden angegangen.

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