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Spargeltouren Gerauer Land und Stadtradeln:

Kreis gibt neue Radkarten heraus

Landrat Thomas Will (rechts) begrüßte am Sonntag auf dem Hessentag in Rüsselsheim die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtradeln-Sternfahrt. Der offizielle Auftakt der Aktion STADTRADELN wurde von DJ Bob moderiert. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Drei schöne Radrouten durch den Kreis Groß-Gerau führen an zahlreichen Spargelbetrieben sowie Hotel und Restaurants zum Einkehren vorbei. Zu diesen „Spargeltouren Gerauer Land“ hat der Kreis Groß-Gerau nun – passend zu den jährlich stattfindenden Spargeltagen Gerauer Land – drei Extra-Karten herausgebracht: die für die Spargeltouren West, Süd und Ost. „Mit dem Rad zum Spargel“ kann man entweder von Groß-Gerau über Büttelborn, Mörfelden-Walldorf und den Rand von Nauheim zurück nach Groß-Gerau fahren (Route Ost, 37n Kilometer) oder von der Mainspitze (Gustavsburg) über Bischofsheim, Rüsselsheim, Nauheim und Trebur zurück nach Ginsheim-Gustavsburg (Route West, 36 Kilometer). Die dritte Runde führt von Gernsheim über Biebesheim, Stockstadt, Riedstadt (Erfelden, Leeheim), Dornheim und Riedstadt (Wolfskehlen, Goddelau, Crumstadt) via Allmendfeld zurück nach Gernsheim (Route Süd, 48 Kilometer).

„Kulinarisches und Sportliches lassen sich im Kreis Groß-Gerau wunderbar verbinden“, sagt Landrat Thomas Will. Er freut sich an diesem Konzept, das das Freizeitvergnügen zudem mit der Wirtschaftsförderung verknüpft, und hofft, dass viele Menschen das neue Angebot nutzen. Auf den eigens beschilderten Rundrouten gelangen die Radlerinnen und Radler zu einer Vielzahl von Höfen und Restaurants, die Spargel auf der Speisekarte haben.

Der Kreis hat die Fahrradkarten in Kooperation mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband herausgegeben. Sie sind bei den Kommunen, im Groß-Gerauer Landratsamt und bei den beteiligten Betrieben erhältlich. Und natürlich auch am Thementag „Radverkehrsförderung“ des Kreises Groß-Gerau auf dem Hessentag am Samstag, 17. Juni. Der Kreisstand befindet sich in Halle 1 der Landesausstellung.

Dort gibt es dann auch die neue Alltags- und Freizeitroutenkarte für den Kreis Groß-Gerau zum Mitnehmen, teilt die Radverkehrsbeauftragte des Kreises, Franziska Knaack, mit. Diese extra für den Hessentag angefertigten Fahrradkarte haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sternfahrt nach Rüsselsheim zum offiziellen Auftakt des dreiwöchigen Stadtradelns am Sonntag bereits ausgehändigt bekommen.

Zur Eröffnung des Stadtradelns versammelten sich am Sonntag um 14 Uhr rund 80 Radler am Fahrrad-Trial-Gelände vor der kleinsten, mobilen Bühne des Hessischen Rundfunks. Der Kreis hatte in Zusammenarbeit mit der Stadt Rüsselsheim zu Sternfahrten aus den umliegenden Kommunen (unter anderem aus Kelsterbach, Raunheim, Mörfelden-Walldorf und Groß-Gerau) zum Hessentag aufgerufen - alles im Rahmen der am 10. Juni gestarteten dreiwöchigen Aktion STADTRADELN. ADFC-Gruppierungen aus dem Rhein-Main-Gebiet machten auf ihrer Sternfahrt ebenfalls Halt beim Hessentag.

Die Stadtradeln-Koordinatorinnen Hilde Müller und Veronika Greiner hießen die Sternfahrtradler willkommen und riefen zur regen Teilnahme auf.  Rüsselsheim stadtradelt schon zum achten Mal und dieses Jahr erstmals im gleichen Zeitraum wie der Landkreis. Franziska Knaack, Mörfelden-Walldorfs Bürgermeister Heinz-Peter Becker, der an der Sternfahrt von seiner Stadt aus teilgenommen hatte, und Mario Schuller vom ADFC Kreis Groß-Gerau grüßten ebenfalls die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mörfelden-Walldorf hat dieses Jahr beim Fahrradklimatest den zweiten Platz in Hessen belegt und organisiert die Aktion Stadtradeln bereits zum siebten Mal. Dieses Jahr tritt die Stadt gegen zwölf andere Kommunen im Kreis Groß-Gerau an. Jede will möglichst viele gefahrene Radkilometer sammeln.

Abschließend sprach Landrat Thomas Will, der gerade von einer Radtour nach Schweden zurückgekehrt ist und jetzt als Stadtradler-Star drei Wochen auf das Auto verzichten möchte. Er erläuterte die Bedeutung von Pedelecs für die Radverkehrsförderung und rief dazu auf, sich an der Aktion Stadtradeln zu beteiligen. Er regte an, bestenfalls nicht nur in den drei Aktionswochen vermehrt Fahrrad zu fahren, sondern auch danach Autofahrten zu vermeiden und das Fahrrad zu nehmen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung standen im angrenzenden Cateringzelt noch Getränke für die Radlerinnen und Radler bereit.

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