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Schutzsysteme für sensible Standorte

Landrat macht Betriebsbesuch bei Sorhea GmbH in Rüsselsheim

Landrat Thomas Will und Oberbürgermeister Udo Bausch (von rechts) ließen sich von Vertriebsleiter Heiko Viehweger und dem technischen Vertriebsaußendienstler Safouane Ben Fadhel (links) der Sorhea GmbH im Showroom der Sorhea GmbH in Rüsselsheim über die neuesten Technologien im Bereich der Perimeterschutzsysteme informieren. Foto: Kreisverwaltung Groß-Gerau

KREIS GROSS-GERAU – Sein erster Betriebsbesuch im Jahr 2023 führte Landrat Thomas Will nach Rüsselsheim am Main, wo er gemeinsam mit Oberbürgermeister Udo Bausch die Sorhea GmbH, einen Hersteller für Perimeterschutzsysteme, besuchte. Perimeterschutz bedeutet den Schutz eines Objekts im freien Raum. Er zielt darauf ab, ungewünschte Personen bereits an der äußersten Grenze - dem Perimeter - eines Geländes zu entdecken und damit ein ungewünschtes Eindringen in Gebäude frühzeitig zu verhindern.

Detektionskabel, Infrarot-Barrieren, Bewegungsmelder, Detektionszaun und Videoanalyse - die Produktpalette dieser Sicherheitssysteme ist vielfältig. „Man muss sich das vorstellen wie einen virtuellen Zaun um das Gelände“, erklärt Heiko Viehweger, Vertriebsleiter DACH bei Sorhea. Viehweger, der gemeinsam mit seinem technischen Vertriebsaußendienstler Safouane Ben Fadhel Landrat Will und OB Bausch empfing, berichtete, dass die 1987 in Frankreich gegründete Sorhea zur französischen Unternehmensgruppe Vitaprotech gehört. Im Jahr 2008 wurde dann die Sorhea GmbH gegründet, die nun seit 2022 mit einem Büro in Rüsselsheim ansässig ist.

„Wir expandieren auf dem deutschen und europäischen Markt und da ist es wichtig, nah beim Kunden zu sein. Auch die Sprache spielt eine wichtige Rolle“, sagt Viehweger zur Entscheidung, nach Rüsselsheim zu kommen. „Die zentrale Lage ist für uns perfekt, wir betreuen von Rüsselsheim aus ganz Deutschland und außerdem sind wir nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt, von wo aus unsere Firmenzentrale in Lyon durch die zahlreichen Direktflüge gut zu erreichen ist“, stellt er die Vorzüge des neuen Standorts vor.

Die Sorhea GmbH erstellt Sicherheitskonzepte auch für Endkunden und berät zu ihren Produkten. Der Bezug der Firmen-Technologien erfolgt dann in der Regel über die Errichter-Unternehmen oder Sicherheitsdienstleister. Dabei ist es für Sorhea wichtig, dass alles, was sie vertreiben, von den Unternehmen der Vitaprotech-Group selbst hergestellt wird. In diesem sensiblen Sicherheitsbereich achtet die Gruppe darauf, dass die gesamte Produktion in Europa stattfindet.

Die Themen Sicherheit und Gebäudesicherung sind den beiden politischen Entscheidungsträgern, die an diesem Tag die Sorhea GmbH besuchen, nicht neu. So berichten Landrat Will und OB Bausch einstimmig, dass die Sicherung von Landratsämtern, Rathäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. „Aggressionen gegen den Staat haben zugenommen, daran müssen wir uns anpassen“, so Landrat Will.

Für die Sorhea GmbH bedeutet die steigende Nachfrage nach Detektionstechnik gute Geschäftsaussichten für die Zukunft. Rüsselsheim soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Der Standort, an dem Sorhea bisher eine Handvoll Mitarbeiter beschäftigt, soll ausgebaut werden und sich zu einem europaweiten technischen Hub für das Unternehmen entwickeln. „Noch in diesem Jahr sind zwei bis drei zusätzliche Stellen geplant“, sieht Viehweger einer positiven Entwicklung entgegen.

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