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Richtiges Verhalten in Corona-Zeiten

Kreisgesundheitsamt appelliert an Familien

KREIS GROSS-GERAU – Das Kreisgesundheitsamt hat einen Brief an Eltern und deren Kinder im schulpflichtigen Alter verfasst. Darin heißt es: „Wir möchten Sie nochmal eindringlich darauf hinweisen, dass das Ziel der Aussetzung des Schulbetriebs nicht eine Verlängerung der Ferien ist. Ziel ist es, die sozialen Kontakte stark zu verringern und damit jeden Einzelnen und vor allem bestimmte Risikogruppen so effektiv und umfassend wie möglich zu schützen.“ Dazu zählten in der Regel auch kranke Familienmitglieder oder die eigenen Großeltern, schreibt Dr. Angela Carstens, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung Groß-Gerau. 

Sie erläutert in dem Schreiben nochmals, dass es vorrangiges Ziel ist, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus` einzudämmen. Daher sollten die Schüler und Schülerinnen möglichst zuhause bleiben und Sozialkontakte vermeiden. „Es ergibt keinen Sinn, Schulen zu schließen, wenn die Schüler*innen sich weiterhin in Gruppen treffen oder gemeinsam einkaufen gehen“, appelliert Dr. Carstens gemeinsam mit Landrat Thomas Will und Kreisgesundheitsdezernent Walter Astheimer an die Menschen. 

Darum rät das Kreisgesundheitsamt dazu, in den Familien über die Situation und die Folgen zu sprechen. Es sollte immer geprüft werden, welche Kontakte dringend notwendig sind, lautet der Ratschlag. „Von allen anderen Kontakten sollte abgesehen werden. Dass die Betreuung jüngerer Kinder in dringenden Ausnahmen untereinander organisiert werden muss, lässt sich nicht vermeiden. Achten Sie bitte dennoch darauf, dies nur auf das Nötigste zu beschränken.“ Das heißt, die Betreuung so zu organisieren, dass die Kinder möglichst einzeln versorgt sind. 

Auch wenn die Umstellung des Lebens zunächst einmal schwerfällt und mit Einschränkungen verbunden ist, ist sie unvermeidlich: „Sie dient dem Schutz des Einzelnen sowie der Bevölkerung insgesamt und rettet Leben“, schließt der Brief des Gesundheitsamts.

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