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Open MRT ist angekommen

Kreisklinik Groß-Gerau erweitert Radiologie um modernste Technik

Landrat Thomas Will und Klinikgeschäftsführerin Erika Raab verfolgten die Anlieferung des Open MRT für die Kreisklinik Groß-Gerau. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Das neue Open MRT ist am Dienstag, 25. Januar, erfolgreich in den Räumlichkeiten der Kreisklinik Groß-Gerau verbaut worden: Nach Öffnung der Klinikfassade hob ein Kran das 15 Tonnen schwere Gerät in das Erdgeschoss des Hauses. Es findet dort seinen Platz, wo früher die Elternschule der Kreisklinik angesiedelt war. 

Damit ist der größte und aufwändigste Schritt für den Einbau vollzogen. Das Team der Radiologie freut sich über den Meilenstein des Projekts: „Nach intensiver Vorbereitung ist das neue MRT nun an Ort und Stelle. Wir sind dankbar, dass alle Beteiligten so gut zusammengearbeitet haben und wir schon bald unseren Patientinnen und Patienten eine Untersuchung im neuen Gerät anbieten können“, sagt Prof. Erika Raab, Geschäftsführerin der Kreisklinik Groß-Gerau. Die Inbetriebnahme ist für Mitte Februar geplant. Finanziert wird das Gerät aus Fördermitteln des Landes.

Durch die offene Bauweise des MRT können Patient*innen sich in der für sie angenehmen und bevorzugten Liegeposition untersuchen lassen. „Für Menschen mit Platzangst, eingeschränkter Beweglichkeit oder auch für jene, die auf Begleitpersonen angewiesen sind, ist das ein großer Fortschritt in Behandlungsqualität und Komfort“, erklärt der Sektionsleiter der Radiologie, Dr. Udo Raab.  

Gleichzeitig ermöglicht das Open MRT – das in seiner speziellen Ausführung derzeit das einzige in Europa ist – Bilder in höchster Qualität, wodurch Diagnosen schneller und umfassender gestellt und entsprechende Therapieansätze gezielter entwickelt werden können. Die Technik bietet damit einen großen Mehrwert für die Patientensicherheit. Auch Ärzte und Pflegekräfte profitieren von der einfachen Handhabung und von zusätzlichen Funktionen, wie beispielsweise der 3-D-Rekonstruktionen der Bilder.   

„Das ist ein guter Tag heute“, sagte Landrat Thomas Will, der sich zeitweise die Anlieferung des Geräts für die Magnetresonanztomographie anschaute und über den Stand der Dinge informieren ließ. „Nicht nur, dass die Kreisklinik Fortbestand hat, wofür sich der Kreis immer wieder eingesetzt hat. Nun bekommt sie sogar ein Alleinstellungsmerkmal mit dem Open MRT, das weit über den Kreis Groß-Gerau hinaus wirken wird“, so der Landrat. 

Das Gerät wird für alle stationären Patient*innen der Kreisklinik sowie ambulante Notfälle zur Verfügung stehen. Interessierte können sich vorab als Selbstzahler oder Privatversicherte für einen Wartelistenplatz im ambulanten Bereich melden. Es gibt bereits rund 70 Anfragen, sagte die Klinikgeschäftsführerin am Tag des MRT-Einbaus.  

Über die Abteilung Radiologie:

Nachdem die Radiologie an der Kreisklinik Groß-Gerau über mehrere Jahre durch eine kooperierende Praxis übernommen wurde, ist sie Ende 2021 wieder als eigene Abteilung in die Klinik integriert worden. Wie die anderen Abteilungen und Sektionen der Kreisklinik kümmert sich auch die Radiologie um die stationären Patienten sowie ambulante Notfälle des Krankenhauses. Darüber hinaus können sich ambulante Patienten auch privat oder als Selbstzahler für Termine melden. Gesetzlich Versicherte sollten im Vorfeld eines ambulanten Termins Rücksprache mit ihrer Krankenkasse nehmen, welche Leistungen im Einzelfall gedeckt sind. 

Über Kreisklinik Groß-Gerau GmbH:

Die Kreisklinik Groß-Gerau GmbH kümmert sich als Basisversorger um die medizinischen Grundbedürfnisse der Landkreisbevölkerung. Die Klinik hat 350 Mitarbeiter und behandelt jährlich ca. 7.000 Patienten. Das Unternehmen ist seit Beginn der Pandemie ein Corona-Schwerpunkthaus und versorgte bislang mehr als 6.000 Covid-Fälle im stationären oder ambulanten Bereich.

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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