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Neuer Gebrauchter, der auffällt

Jugendverkehrsschule des Kreises stellt Sprinter vor

Auch der neue Sprinter der mobilen Jugendverkehrsschule Groß-Gerau kommt in den Grundschulen des Kreises gut an. Mit bunten Motiven bedruckt, fällt er sofort ins Auge. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Nach neun Jahren im Betrieb standen beim bisher von der mobilen Jugendverkehrsschule Groß-Gerau des Kreises genutzten Sprinter große Reparaturen an. Daher wurde er im vergangenen Herbst in Zahlung gegeben und dafür ein neuer Gebrauchtwagen angeschafft, informiert der Fachbereich Bildung und Schule der Kreisverwaltung. Das neue Auto ist wieder farbenfroh beklebt mit Bildern von Verkehrszeichen und Radfahrkindern und wird bereits von der Jugendverkehrsschule (JVS) genutzt. 

Die JVS Groß-Gerau betreut 25 Grund- und Förderschulen im Landkreis Groß-Gerau, von Kelsterbach bis Gernsheim. Ausgenommen sind Rüsselsheim und die Mainspitze, wo sich die JVS Rüsselsheim um die Gruppen kümmert, informiert der Polizeibeamte Harald Müller, der bei der Jugendverkehrsschule Groß-Gerau im Einsatz ist: „An unseren 25 Schulen werden im Schnitt 60 Schulklassen der Jahrgangsstufe 4 mit rund 1200 Schülerinnen und Schülern im Schuljahr unterrichtet.“ Im aktuellen Schuljahr nahmen bereits 860 Kinder am Unterricht teil. Die Verkehrserziehung und Radfahrausbildung wird an je fünf Terminen abgehalten: zweimal an der jeweiligen Schule, dreimal im Realverkehr auf der Straße.  

„Da wir eine mobile JVS sind und über keinen festen Unterrichtsplatz - wie es der Übungsplatz in Rüsselsheim ist - verfügen können, müssen wir jeden Tag zu den Schulen hinfahren und unser Übungsgelände im Schulhof aufbauen. Das Material dafür lässt sich gut in unserem Sprinter transportieren.“ Im Auto mit dabei hat die Jugendverkehrsschule immer auch mehrere Kinderräder. Diese stehen dann den „Buskindern“ an den Lernhilfeschulen zur Verfügung sowie Kindern, die kein eigenes Fahrrad haben oder deren Rad nicht verkehrssicher ist.

„Für die Schüler im gesamten Kreisgebiet hat unser Sprinter schon einen sehr hohen Erkennungswert“, freut sich Harald Müller. „Wir fallen auf mit unserem Fahrzeug, und die Kinder, Lehrkräfte und Eltern sehen uns gern.“

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