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Migrantinnen als Unternehmerinnen

Informationsveranstaltung im Landratsamt

KREIS GROSS-GERAU – „MIGRANTINNEN gründen" - unter diesem Motto laden der Kreis Groß-Gerau (Fachbereich Wirtschaft und Energie und Büro für Integration), das IfM Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und der Verein „jumpp Frauenbetriebe“ am Mittwoch, dem 11. März (18:30 Uhr), zu einer Informationsveranstaltung ins Groß-Gerauer Landratsamt ein (Raum Adam Opel). „MIGRANTINNEN gründen“ ist der Titel eines Mentorenprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Ende März startet. Beim Termin in Groß-Gerau können sich gründungswillige Migrantinnen, aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer, die diese als Mentoren begleiten wollen, über die Teilnahmebedingungen informieren.

Das Projekt basiert auf der Erkenntnis, dass Frauen mit Migrationshintergrund die hiesige Gründungslandschaft bereichern: Sie verfügen über interkulturelle Kompetenzen, besondere Qualifikationen sowie spezielles Know-how aus ihren Herkunftsländern, was sich in ihren vielfältigen Geschäftsideen widerspiegelt. Freilich ist es sinnvoll, dass sie gerade in der Gründungsphase passende Unterstützung erhalten. Genau hier setzt „MIGRANTINNEN gründen“ an: Die Frauen werden auf ihrem Weg zur Gründung von Mentoren und mit einem speziell konzipierten praxisnahen Programm rund um die berufliche Selbständigkeit begleitet.

Teilnehmen können Frauen mit Migrationshintergrund, die ihren Traum vom eigenen Unternehmen verwirklichen wollen: Sie haben eine gute Gründungsidee, streben nach Unabhängigkeit, möchten Beruf und Familie flexibel vereinbaren sowie ihre vorhandenen Fähigkeiten und Talente weiter entwickeln. Als Mentorinnen und Mentoren sind Unternehmerinnen und Unternehmer mit oder ohne Migrationshintergrund willkommen: Sie sind bereit, eine Gründerin neun Monate ehrenamtlich zu unterstützen (März bis Dezember 2015). Sie sind neutral, geben Rat, vermitteln Wissen, öffnen Türen, gewähren den Blick „hinter die Kulissen“. Für ihr Engagement erhalten sie neue Impulse, erweitern ihr Netzwerk, tauschen sich aus, werden von der kulturellen Vielfalt inspiriert und in der Öffentlichkeit als Vorbild sichtbar. Für die Zusammenarbeit werden vor dem Beginn zwischen den Beteiligten feste Zielsetzungen vereinbart.

Anmeldungen werden an die Kreisverwaltung Groß-Gerau erbeten: Fachbereich Wirtschaft und Energie, Telefon 06152 989-418 (Margit Kühner), m.kuehner@kreisgg.de. Dort gibt es auch weitere Informationen.

Das zweijährige Projekt „MIGRANTINNEN gründen – Existenzgründung von Migrantinnen" hat am 1. Januar 2015 begonnen. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Durchgeführt wird es im Auftrag des Ministeriums vom Verein „Jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V.“, der seit 30 Jahren Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund bei der Existenzgründung begleitet. Das Projekt ist Teil der gemeinsamen Initiative „FRAUEN gründen“ des Bundeswirtschafts- und des Bundesfamilienministeriums, das Unternehmerinnen und Gründerinnen in Deutschland stärken soll.

Hinweis für die Redaktionen: Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung am 11. März ein!

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