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Meldung von Beatmungsgeräten

Gesundheitsamt des Kreises weist auf Beschluss des Landes hin

KREIS GROSS-GERAU – Nach einer Verordnung der hessischen Landesregierung vom 27. März sind bestimmte Einrichtungen verpflichtet, den Bestand an Beatmungsgeräten an das jeweilige Gesundheitsamt zu melden. „Bei einem weiteren Anstieg von COVID-19 Patienten bedürfen mehr infizierte Menschen einer Intensivtherapie mit künstlicher Beatmung. Deshalb ist es für uns wichtig, einen Überblick darüber zu erhalten, wie viele entsprechende Geräte im Kreis zur Verfügung stehen“, sagte Dr. Angela Carstens, die Leiterin des Gesundheitsamts des Kreises Groß-Gerau. 

Der Bestand an Geräten muss an das jeweils zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden – innerhalb des Kreises Groß-Gerau also an das Gesundheitsamt in Groß-Gerau. Ein Formular zur Meldung von Geräten, die zur invasiven oder nicht-invasiven Beatmung von Menschen geeignet sind, hat der Kreis auf seine Homepage unter https://www.kreisgg.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus/

gestellt. Zu den Einrichtungen, die der Aufforderung nachkommen müssen, gehören Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, aber auch Arzt- und Zahnarztpraxen, Tierkliniken und ähnlichen Einrichtungen sowie Sanitätshäuser oder Kranken- und Pflegekassen. Weitere Informationen mit der detaillierten Liste der entsprechenden Einrichtungen finden Sie unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/meldepflicht-von-beatmungsgeraeten.

Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt, in dessen Stadt oder Landkreis sich die Einrichtung befindet.  

Zugelassene Krankenhäuser und Privatkrankenanstalten sind laut Verordnung von der Meldepflicht befreit, soweit sie die Angaben bereits in anderer geeigneter Form dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung gestellt haben. (z. B. IVENA-System). Die Meldepflicht gilt nicht für Privathaushalte! „Die Übermittlung der ausgefüllten Formulare kann ab 1. April bis zum 7.April 2020 an uns erfolgen.“ so Dr. Carstens. 

„Das SARS-CoV-2-Virus breitet sich aktuell schnell aus. Die Maßnahmen zur konsequenten Kontaktreduzierung mit Einhaltung eines Abstands von 2 m zum Gegenüber sowie das strikte Befolgen der Hygieneregeln, etwa beim Händewaschen, sind dringend notwendig, um das Anwachsen der Infektion zu verlangsamen. Nur dann haben wir die nötige Zeit, um die Infrastruktur bereitzustellen, die schwer erkrankte COVID-19-Patienten dringend benötigen.“    

Die Meldung von Beatmungsgeräten ist an das Gesundheitsamt Kreis Groß-Gerau, E-Mail amtsarzt@kreisgg.de auf dem hinterlegten Formular zu übermitteln. 

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
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