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Leckereien, Musik und Stimmung beim 21. Kreisbauernmarkt:

Appetit auf die Region

Farbenfroher Sonntag: Kürbis satt gab es beim Kreisbauernmarkt in Groß-Gerau am Stand von Sven Gärtner. Das Bild zeigt (von links) Irene Fückel von den Landfrauen, Wolfgang Dörr vom Regionalbauernverband, Milchkönigin Laura Burger, Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer, Bürgermeister Erhard Walther sowie Gemüselandwirt Sven Gärtner. Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Herrliches Herbstwetter, wunderschön bestückte Verkaufsstände und ein riesiges Angebot kulinarischer Köstlichkeiten – beim 21. Kreisbauernmarkt sind am Sonntag Scharen von Besuchern schlemmend, staunend und schnabulierend durch die Kreisstadt geschlendert. Wer in der Innenstadt nach leckerem Essen, frischem Gemüse oder einem Geschenk aus der Region Ausschau hielt, wurde garantiert fündig. Rund 30 Aussteller hatten an diesem Feiertag der Direktvermarktung einmal mehr unter Beweis gestellt, dass der Kreis Groß-Gerau so viel mehr zu bieten hat als Spargel und Erdbeeren. 

„Höchste Qualität, größtmögliche Frische, faire Preise – der Kreisbauernmarkt ist das Treffen der Direktvermarkter im Kreis Groß-Gerau“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer bei der Eröffnung des Marktes im Anschluss an den traditionellen Erntedank-Gottesdienst in der Stadtkirche Groß-Gerau. „Ein attraktives Rahmenprogramm und die vielen regionalen und saisonalen Spezialitäten machen einen Besuch des Kreisbauernmarkts zum Erlebnis.“ Das sieht Groß-Geraus Bürgermeister Erhard Walther ganz ähnlich: „Wir können mit einer sehr guten Qualität wuchern, die Stadt ist voll, das zeigt, wie attraktiv der Kreisbauernmarkt noch immer ist.“  

Auch etliche Politiker aus der Bundes- und Landespolitik hatten sich auf dem Sandböhlplatz zur Eröffnung eingefunden. Astheimer und Erhardt begrüßte stellvertretend den Kreistagsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Gerald Kummer, den heutigen Bundestagsabgeordneten und früheren Groß-Gerauer Bürgermeister Stefan Sauer, Wolfgang Dörr vom Regionalbauernverband, die Hessische Milchkönigin Laura Burger aus Trebur sowie Irene Fückel. Frau Fückel hatte beim Kreisbauernmarkt ihren letzten großen Auftritt als Vorsitzende der Bezirkslandfrauen. Seit mehr als 40 Jahren stehe sie dem Verband vor, betonte sie. „Jetzt höre ich auf.“ Margit Kühner vom Fachbereich Wirtschaft und Energie und Kreisbeigeordneter Astheimer ehrten sie mit einem Korb gelber Rosen und einem Glaspokal mit dem Logo des Kreisbauernmarktes und der Unterschrift „Initiatorin Irene Fückel“ für die lange und sehr gute Zusammenarbeit. War sie doch gemeinsam mit dem Kreis Groß-Gerau vor 21 Jahren die Ideengeberin für den Kreisbauernmarkt.  

Zum 21. Mal bereits hatten Regionalbauernverband Starkenburg und der Bezirkslandfrauenverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Groß-Gerau und dem Gewerbeverein Groß-Gerau sowie der Kreisverwaltung, Fachbereich Wirtschaft und Energie zum großen Treffen der Direktvermarkter eingeladen. Den Kreis einmal von einer anderen Seite kennen lernen, wie es der in Urlaub weilende Landrat Thomas Will im Grußwort formulierte – diese Gelegenheit hatten viele wahrgenommen. An den Ständen gab es erntefrische Salate und Gemüse, Honigkuchen, frisch gekelterten Apfelsaft, Federweißer und Marmelade, selbstgebrannte Schnäpse, Fleisch, Fisch, Würste, Handkäse, Senf, Sirup und Kürbisse – zum Essen und zur Zierde. Ein Highlight war wie jedes Jahr die Riesenkuchentheke der Landfrauen.  

Die Feinschmecker kamen an diesem Tag allemal auf ihre Kosten. Nicht nur sie: In der gesamten Innenstadt herrschte an dem Tag geschäftiges Treiben – die Läden hatten an dem Sonntag ebenfalls geöffnet. Und das attraktive Programm mit Ponyreiten, Streichelzoo, Kinderquiz und der Präsentation der Geusemer Schlepperfreunde sorgte mit dafür, dass sich Groß und Klein an diesem Sonntag wohlfühlte. Zufrieden war Kreisbeigeordneter Astheimer freilich noch aus einem anderen Grund: Viele Besucherinnen und Besucher hatten den Appell des Kreises beherzigt und waren mit Taschen, Tüten und Körben ausgestattet zum Shopping auf dem Kreisbauernmarkt erschienen. „Dem Kreis und den Direktvermarktern ist es wichtig, dass wir so gut es geht auf Plastik verzichten. Ressourcenschutz funktioniert auch mit einem umsichtigen Einkaufsverhalten“, so Astheimer. 

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