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Landkreis bietet Information und Unterhaltung auf dem Hessentag

Sehr munter geht es am Stand des Kreises Groß-Gerau auf dem Hessentag zu – und nicht nur dort. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, ihre Gäste aus Kreiskommunen, Vereinen und anderen Einrichtungen sind in den vergangenen drei Tagen am Stand, auf Fußballplätzen und auf dem Main aktiv gewesen.

Am Dienstag lautete das Schwerpunktthema Wirtschaftsförderung. Ein volles Programm und interessante Talks mit Axel S. waren vorbereitet: Landrat Thomas Will sprach mit Susanne Theisen-Canibol und Anke Kugies vom Netzwerk auf (Aktive Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen Rhein-Main). Geschäftsführerin Gabriele Fladung stellte das Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum Ginsheim-Gustavsburg vor. Margit Kühner, die vor 20 Jahren das Projekt existenZündung des Kreises ins Leben gerufen hat, stand Rede und Antwort. Ein Beispiel für zündende Geschäftsideen lieferte die Designagentur boos&schulz, die mit „Preality“ eine Virtual Reality App für den Mittelstand entwickelt hat. Im Gespräch mit Stephan Neubacher von der Stadt Mörfelden-Walldorf schließlich drehte sich der Talk darum, wie Stadtzentren trotz Geschäftsaufgaben attraktiv gehalten werden können.

Um den von Menschen geschaffenen Lebensraum Deponie, den Naturschutz im Allgemeinen und den Vogelschutz im Besonderen ging es bei den Gesprächen am Kreisstand während des Schwerpunkttages Umwelt und Riedwerke am Mittwoch. Dabei gaben Wolfgang Matthes, Geschäftsführer der Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer allgemeine Informationen. Zum Beispiel, dass sich die beiden größten hessischen Naturschutzgebiete im Kreis Groß-Gerau befinden.

Elke Grimm, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, und Natascha Schütze, ehrenamtliche Helferin beim Kiebitz-Projekt im Kreis, berichteten anschaulich von ihren Erfahrungen im Naturschutz sowie über Notwendigkeiten und Möglichkeiten,  für den Artenschutz aktiv zu werden. Haus- und Grundstücksbesitzer können mit einfachen Mitteln – zum Beispiel Nisthilfen aufstellen, Blumenwiesen säen – viel für die biologische Vielfalt tun.

Unterdessen gaben die Fußballer der Landkreiself am Mittwoch ihr Bestes beim Turnier der hessischen Landratsämter. Sie schafften es bis zum Viertelfinale, wo sie nach Elfmeterschießen ausschieden.

Um Ausbildung im Kreis Groß-Gerau sowie die Arbeit des Kommunalen Jobcenters ging es dann am Donnerstag am Kreis-Stand in der Landesausstellung. Die Azubis Jasmin, Tobias und Jan, alle im zweiten Ausbildungsjahr, berichteten von den Stationen, die sie bisher in der Verwaltung absolviert haben. Alle drei äußerten sich sehr positiv – zufrieden mit der Arbeit an sich, mit der Arbeitsatmosphäre und den Zukunftsperspektiven. Das hörten Ausbildungsleiterin Jessica Buß und Personalentwickler Patrick Fiederer gern. Werden doch in den kommenden Jahren relativ viele Nachwuchskräfte gebraucht, weil ein Generationswechsel in der Kreisverwaltung ansteht. Landrat und  Erster Kreisbeigeordneter berichteten im Gespräch mit Axel S. über ihren jeweiligen beruflichen Werdegang, ehe Marcel Deboy, Ausbildungskoordinator beim Kommunalen Jobcenter, über seine Aufgaben und die Angebote des Jobcenters speziell auch für junge Leute sprach.

Unterdessen paddelten Teams aus acht hessischen Landkreisen, ebenfalls an Fronleichnam, um den Sieg beim Drachenbootrennen auf dem Main. Der „Geerer Drache“ schaffte es ins kleine Finale der Vorlaufplatzierten vier bis sechs. Und wurde dort dann Sechster. Das tat der super Stimmung aber keinen Abbruch. In den Vorläufen waren die Männer und Frauen einmal von Landrat Thomas Will und einmal vom Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer unterstützt worden. Die Bootsbesatzung Groß-Gerau gratuliert den Gewinnern Marburg (1. Platz), Gießen und Main-Taunus.

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