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Kreis baut Impfkapazitäten aus

Aktuell sind Erst- und Zweitimpfungen besonders wichtig

KREIS GROSS-GERAU – Mit Hochdruck ist der Kreis Groß-Gerau dabei, seine Impfkapazitäten zu erhöhen. Denn die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen steigt aktuell stark an. Arztpraxen und Öffentlicher Gesundheitsdienst sind dabei, ihre Kapazitäten auszubauen, um noch mehr Menschen vor COVID-19 zu schützen und der Pandemie Herr zu werden. Nach der vom Land angeordneten Schließung des Impfzentrums in Groß-Gerau Ende September hatte der Kreis bereits drei mobile Impfteams in die Kreiskommunen geschickt.

Weil dies nicht mehr ausreicht und sich die Vorgaben geändert haben, wird der Kreis ab 5. Dezember zehn Teams in mehreren Städten und Gemeinden stationieren und täglich impfen lassen. „Die personellen und logistischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist ein Kraftakt, den wir aber in kürzester Zeit meistern werden“, betonen Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer.

Bis die nötige Infrastruktur aufgebaut ist, bleiben die bereits kommunizierten Impftermine bestehen. So auch am kommenden Wochenende. Da besonders im Helvetia Parc in Groß-Gerau zuletzt großer Andrang mit langen Wartezeiten herrschte und die Parkplätze auf dem Gelände am „Impfzentrum light“ kaum ausreichten, weil zudem eine Reihe von Menschen mangels Kapazitäten wieder weggeschickt werden mussten, wird der Kreis dort nachsteuern: In ca. 14 Tagen wird es zur Vermeidung unnötiger Wartzeiten eine Terminvergabe für die Booster-Impfungen geben.

Besonders wichtig sind jetzt zunächst die Erst- und Zweitimpfungen. Am Samstag und Sonntag (27./28. November) werden daher Menschen, die noch keinen (vollständigen) Impfschutz haben, vorrangig geimpft. Daher sollten am Standort Helvetia Parc Booster-Impfungen nach Möglichkeit erst wieder ab 1. Dezember wahrgenommen werden.

„Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis für diese Priorisierung. Wir sind froh, dass viele Menschen großes Interesse an der Corona-Schutzimpfung haben. Und prinzipiell wird bei uns auch niemand weggeschickt. Aber geben Sie uns bitte noch ein paar Tage Zeit, damit wir den kurzfristig erhaltenen Auftrag, bei uns im Kreis über den ÖGD rund 7000 Menschen in der Woche zu impfen, zu aller Zufriedenheit erfüllen können“, sagen Thomas Will und Walter Astheimer. „Sobald die neuen Impfstationen bereit sind, wird sich die Lage entspannen.“ Da alle Kreise in Hessen den gleichen Auftrag vom Land erhalten haben, seien nun auch die Nachbarkreise dabei, die Strukturen zum Impfen zu (re-)aktivieren, sodass es nicht mehr nötig sein werde, dass – wie bisher – Bürger*innen von außerhalb des Kreises Groß-Gerau nach Groß-Gerau, Riedstadt oder Rüsselsheim fahren, um geimpft zu werden.

Die zusätzlichen Standorte für Impfteams im Kreis Groß-Gerau werden selbstverständlich öffentlich kommuniziert, sobald sie startklar sind.

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