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Krankenstand bei Fahrpersonal steigt

ÖPNV im Kreis Groß-Gerau: Fahrtausfälle nicht auszuschließen

KREIS GROSS-GERAU – Die Corona-Pandemie macht auch vor den Verkehrsunternehmen im Kreis Groß-Gerau nicht halt. Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Kreis Groß-Gerau (LNVG) geht davon aus, dass aufgrund zunehmender krankheits- oder quarantänebedingter Ausfälle beim Fahrpersonal der von ihr beauftragten Verkehrsunternehmen Fahrplaneinschränkungen unvermeidbar sein werden. Bisher konnte die LNVG den Ausfall von Fahrten durch den Einsatz von Fahrpersonal aus den eigenen Reihen weitestgehend verhindern.  

Damit ein verlässlicher und stabiler Fahrplan aufrechterhalten werden kann, hat die LNVG ein Notfallkonzept erarbeitet. Dieses sieht in der 1. Stufe lediglich die Reduzierung von Fahrzeug-Kapazitäten vor. Betroffen sind einzelne Fahrten, die zurzeit mit mehreren Fahrzeugen durchgeführt werden, sogenannte Verstärkerfahrten. Da aufgrund der aktuellen Situation zurzeit insgesamt weniger Fahrgäste unterwegs sind, sollte diese Reduzierung kaum zu Kapazitätsengpässen führen. Die in den Fahrplänen veröffentlichten Fahrten werden in der Regel aufrechterhalten. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, greift die 2. Stufe des Konzepts. Dieses beträfe Einschränkungen des veröffentlichten Fahrtenangebots auf schwächer nachgefragten Linien bzw. Linienabschnitten.  

Landrat Thomas Will lobt die Anstrengungen der LNVG und betont: „Wir werden alles Mögliche unternehmen, um Fahrtausfälle zu vermeiden und fahrplanmäßige Touren wie auch die Verstärkerfahrten für Schüler*innen aufrechtzuerhalten.“

Etwaige Fahrplaneinschränkungen kommuniziert die LNVG auf ihrer Website www.LNVG-GG.de sowie über die elektronische RMV-Verbindungsauskunft.

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