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Kooperation von Stadt und Kreis

Mörfelden-Walldorf unterstützt Schulen bei der Digitalisierung

KREIS GROSS-GERAU –Die Digitalisierung an den Schulen in Mörfelden-Walldorf kommt durch eine Kooperation der Stadt Mörfelden-Walldorf mit dem Kreis Groß-Gerau als zuständigem Schulträger einen großen Schritt voran. Die Stadt Mörfelden-Walldorf stellt – wie sie mitteilt – über Joachim Sonnabend, den örtlichen IT-Dienstleister für das städtische Gratis-WLAN MOEWA-NET, temporär eine hohe Breitbandanbindung zur Verfügung. Temporär deshalb, weil der zugesagte Glasfaserausbau erst noch realisiert und den Schulen zur Nutzung zur Verfügung stellen muss.

Die Telekom wird alle Schulen des Kreises noch in diesem Jahr ans schnelle Internet anbinden; die vollständige Verkabelung an der Bürgermeister-Klingler-Schule wird noch zwei, drei Jahre dauern.

„Schnelleres lnternet ist mittlerweile auch in den Schulen wichtig. Besonders natürlich jetzt während der Pandemie“, sagte Bürgermeister Thomas Winkler bei einem öffentlichen Ortstermin am Dienstag. „Ich freue mich daher über die Initiative für unsere Schulen und bedanke mich bei Joachim Sonnabend und dem Kreis.“

Frank Tollkühn, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste der Kreisverwaltung, zeigte sich ebenfalls erfreut darüber, dass mit Hilfe von MOEWA-NET flächendeckendes WLAN eingerichtet werden konnte. „Das Not-WLAN funktioniert mit 100 Mbit pro Sekunde. Damit alles laufen kann, wurden 20 Access-Points installiert.“

Der Kreis hat die WLAN-lnfrastruktur in den Schulen geschaffen. In den vergangenen 14 Tagen dann hat Joachim Sonnabend bereits die Bürgermeister-Klingler-Schule und die Albert-Schweitzer­ Schule eingebunden. Direkt im Anschluss wird der Ausbau in der Wilhelm-Arnoul-Schule fortgesetzt, um möglichst viele Klassenräume, Computerräume und den Bereich der Betreuung einzubinden.

„Der Schulalltag leidet noch immer unter Corona, da wird ein guter Internetzugang auf jeden Fall helfen“, ist Mörfelden-Walldorfs Bürgermeister Winkler überzeugt. „Durch den Breitbandanschluss ist es den Schulen möglich, das vorhandene Equipment wie Notebooks, Tablets, Whiteboards innerhalb der Schule besser zu nutzen“. Die Schüler können so an Video-Chats teilnehmen und auf Lerninhalte zugreifen. Lehrkräfte haben es einfacher, den Distanzunterricht zu halten, in der Schule an Video-Konferenzen teilzunehmen, den Heimunterricht vorzubereiten und ihre Schüler*innen im Homeschooling zu unterstützen.

Bereits im März 2020 erkannte die Stadt den Bedarf an digitaler Infrastruktur für die Schulen und bot ihre Hilfe an. Im August 2020 wurde in Absprache mit dem Kreis die Wilhelm-Arnoul-Schule (Schulverwaltung und Kollegium) als erste Schule in Mörfelden-Walldorf ins MOEWA­NET mit einem eigenen Netz eingebunden sowie mit der notwendigen Hardware ausgestattet. 

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