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Kommunen aus dem Kreis Groß-Gerau beim Stadtradeln aktiv:

Aktiv für den Klimaschutz

KREIS GROSS-GERAU  –  Frische Luft, tolle Natureindrücke, Schluss mit der Parkplatzsuche – in der Zeit vom 27. Mai bis 16. Juni 2018 sind im gesamten Kreis Groß-Gerau 2577 Radlerinnen und Radler für die Klimaschutz-Kampagne Stadtradeln in die Pedale getreten.  Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 600.862 Rad-Kilometer sind im Kreis Groß-Gerau zusammen gekommen, das entspricht der 15-fachen Länge des Äquators und einer CO2-Einsparung von rund 85.000 Kilogramm. „Ein tolles Ergebnis“, freute sich Franziska Knaack, die Radverkehrsbeauftragte des Kreises Groß-Gerau.

Wer radelt schützt das Klima. Jeder emissionsfrei zurückgelegte Kilometer bedeutet: Es wird weniger CO2 in die Luft gepustet. Deshalb hatte sich der Kreis Groß-Gerau  in diesem Jahr zum vierten Mal wieder an der deutschlandweiten Kampagne Stadtradeln beteiligt. Mit einem Radroutennetz von insgesamt 500 Kilometern und einem ambitionierten Radverkehrskonzept fördere der Kreis Groß-Gerau aktiv den Umstieg aufs Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad, betonte auch der Landrat Thomas Will.

Der Startschuss der Kampagne erfolgte im Rahmen des autofreien Sonntages „Der Kreis rollt“ am 27. Mai 2018, bei dem das klassifizierte Straßennetz zwischen Rüsselsheim-Bauschheim und Riedstadt-Erfelden in der Zeit von 10 bis 18 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt blieb. Insgesamt haben sich in dem Jahr wieder 13 Landkreis-Kommunen am Stadtradeln beteiligt, 89 Parlamentarier hatten sich im gesamten Kreis zum Stadtradeln angemeldet. „Ginsheim-Gustavsburg hat die Kommunenwertung „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ vor Mörfelden-Walldorf und Riedstadt gewonnen“, so Franziska Knaack.

Und auch bei den absolut gefahrenen Kilometer haben die Teams aus Mörfelden-Walldorf mit 182.158 Kilometer vor Rüsselsheim am Main (170.735 Kilometer) und Bischofsheim (47.300 Kilometer) die Nase vorn. „Kein Wunder also, dass Mörfelden-Walldorf mit 5,52 Kilometer pro Einwohner die fahrradaktivste Kommune im Kreis Groß-Gerau ist – vor Bischofsheim und Rüsselsheim am Main“, so die Radverkehrsbeauftragte.  

Insgesamt wurden im Kreis Groß-Gerau im Rahmen der Kampagne etwas weniger Kilometer gefahren, gleichwohl so ist aber in den drei fahrradaktivsten Kommunen trotzdem ein Anstieg zu verzeichnen gewesen. „Vor allem freut es mich, dass sich Newcomer-Kommunen aus dem vergangenen Jahr sich wieder fleißig an der Aktion beteiligt haben.“  In der Kategorie Ämter/Verwaltungen lag das Team „Kultur123 Stadt Rüsselsheim“ vor dem Team Umweltamt Rüsselsheim und der Kreisverwaltung Groß-Gerau (mit Kreisklinik).  

Bei den Teams mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer landete das 2er Team „Griesselsheim“ (wie im Vorjahr) mit 1.266,4 Kilometern ganz vorn, gefolgt von „Beruflichen Schulen“ und „Die Günthers“. Das Team mit den absolut meisten Kilometern war mit 36.141 Kilometern „Opel Quintuplet“, gefolgt von Atlas Mörfelden und den „SKG Radlern“, dem Radsportverein Blau-Gelb Groß-Gerau und der Kreisverwaltung Groß-Gerau.  

Beim Wettbewerb der Schulen ergab sich folgendes Bild: Hier siegte das Team der Beruflichen Schulen Groß-Gerau mit 963,3 Kilometer pro Teilnehmer vor der Werner-Heisenberg-Schule (421,1 Kilometer pro Teilnehmer) und der Grundschule Wolfskehlen (331 Kilometer pro Teilnehmer). Auch bei den absoluten Zahlen lagen die Beruflichen Schulen mit 8.669 Kilometern vor der Bertha-von-Suttner-Schule (8.285 km) und der Gerhart-Hauptmann-Schule (7.386 km). 

„Ich möchte mich bei den teilnehmenden Schulen sowie bei den Kommunen und den Teamkapitänen herzlich bedanken, die für diese Aktion kräftig die Werbetrommel gerührt und uns tatkräftig unterstützt haben“, sagte Landrat Will.

„Die fahrradaktivsten Schulen und Kommunen wird der Kreis Groß-Gerau noch extra auszeichnen“, kündigte Will an. „Das soll andere motivieren, im kommenden Jahr wieder beim Stadtradeln mitzufahren.“

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