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Kinder möglichst zu Hause betreuen

Landrat Will schließt sich Appell des Landes an

KREIS GROSS-GERAU – Der wegen der Corona-Pandemie verfügte harte Lockdown ab Mittwoch (16. Dezember) verlangt von allen Menschen, auch im Kreis Groß-Gerau, erneut Flexibilität. Gerade Familien müssen sich wegen der Kinderbetreuung umorganisieren. Zwar gilt diesmal für Kindertagesstätten kein Betretungsverbot. Das Land Hessen bittet aber alle Eltern darum, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen, um die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. 

Landrat Thomas Will schließt sich dieser Bitte an: „Es geht weiterhin darum, das Infektionsrisiko für alle so gering wie möglich zu halten. Darum empfehle auch ich, wenn irgend möglich Kita- und Schulkinder ab Mittwoch zu Hause zu lassen.“ Für die Schulen in Hessen gilt, dass heute und morgen normaler Präsenzunterricht stattfindet. Ab Mittwoch dann ist bis zum Weihnachtsferienbeginn am Freitag Distanzlernen von zu Hause aus möglich. „Unsere LNVG-Busse fahren zwar weiterhin zu den Schulen. Wer kann, sollte dennoch per Computer am Unterricht teilnehmen. Genau für solche Gelegenheiten hat der Kreis die digitalen Endgeräte an die Schulen verteilt“, so Landrat Will. 

Angesichts der besonderen Situation appelliert der Landrat zudem an die Arbeitgeber, Beschäftigte für die unvorhergesehen erforderliche Betreuung ihrer Kinder soweit wie möglich freizustellen.

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