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„Immer viel auf Reisen“

Erster Kreisbeigeordneter gratuliert Elisabeth Henrich zum 100.

Blumen für die Jubilarin. Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer (links) und Hélène Schunk von der Stadt Rüsselsheim gratulierten Elisabeth Henrich aus Rüsselsheim herzlich zum 100. Geburtstag.

KREIS GROSS-GERAU – „Ei, was siehst du so gut aus“ – das Kompliment der Enkelin war freilich nicht das einzige charmante Wort, das Elisabeth Henrich am vergangenen Freitag zu hören bekam. Lächelnd, plaudernd und sichtlich gut gelaunt nahm die Seniorin in der Steinmarktklause in Bauschheim die Glückwünsche zum 100. Geburtstag entgegen. Der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer reihte sich mit Hélène Schunk von der Stadt Rüsselsheim in den Reigen der Gratulanten und überreichte im Namen des Kreises Urkunde und Blumen.  

Zwar ist Elisabeth Henrich in der Zwischenzeit nicht mehr ganz so gut zu Fuß, aber „im Kopf“, berichtete ihr Sohn Hartwig, der mit seiner Frau im selben Haus wie die Mutter lebt, „haben wir keine Chance gegen sie“. „Sie weiß noch immer alles“, fügt er hinzu. Elisabeth Henrich wurde am 7. Februar 1920 in Gimbsheim geboren. Wie ihre Schwester zog sie in jungen Jahren nach Rüsselsheim, wo sie bei Opel arbeitete. 1939 lernte sie ihren Mann Heinrich kennen, 1940 folgte während eines Fronturlaubs die Hochzeit. Ihr Mann geriet in Gefangenschaft und kehrte erst 1947 wieder zurück. Eine anstrengende Zeit sei das gewesen, sagte sie.  

Sie zog drei Kinder groß, kümmerte sich mit gleicher Hingabe aber auch um Enkel und Urenkel. „Rumrennen und schaffen“, das sagte sie selbst mit einem Augenzwinkern, sei wohl ihr Motto gewesen. Das habe sie auch fit gehalten, sie sei eine herzensgute Frau, ergänzte die Tochter Angelika, „immer lieb und gut und herzlich“. „Vielleicht haben wir ja ihre Gene, mal sehen, ob wir auch die 100 erreichen.“ Elisabeth Henrichs Leidenschaft fürs Reisen war auch mit dem Tod ihres Mannes 1991 nicht abgerissen. Mit ihm hatte sie viele Wochen im Jahr regelmäßig in Skandinavien verbracht. Auch danach zog es sie immer wieder in die Ferne. „Mit 80 ist sie alleine zu Bekannten nach Kenia geflogen“, berichtete der Sohn. „Sie war immer viel unterwegs.“   

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