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IHK-Präsident macht Antrittsbesuch beim Groß-Gerauer Landrat

Kontakte in den Kreis intensivieren

 Zum rund einstündigen Austausch trafen sich Landrat Thomas Will und der neue IHK-Präsident Matthias Martiné. Der Vorstandssprecher der Volksbank Darmstadt-Südhessen eG war im Mai an die Spitze der IHK-Vollversammlung gewählt worden. Mit ihm ins Groß-Gerauer Landratsamt kam Martin Proba, Geschäftsbereichsleiter Unternehmen und Standort bei der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar. Die beiden hatten eine Reihe von Themen mitgebracht, die ihnen am Herzen liegen. So ging es in dem offenen Gespräch um die Suche nach Fachkräften für die Region, um die stärkere Vernetzung – und zwar nicht nur von Wirtschaft und Politik, sondern auch mit Wissenschaft und Kultur, wie Matthias Martiné sagte. Weitere Diskussionsthemen waren die Metropolregion Frankfurt Rhein Main Neckar sowie die strategische Entwicklung und Zukunftsausrichtung.

Wichtig ist der IHK aber nicht nur das große Ganze, sondern auch der Blick auf die örtlichen Betriebe. „Wir wollen künftig verstärkt den Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen richten“, betonte Matthias Martiné. Etwa durch Infoveranstaltungen, Beratungs- und Fortbildungsangebote, bessere Vernetzung in die Politik und die Wirtschaftsförderung hinein. Auch die Kooperation mit den Gewerbevereinen ist der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar wichtig. „Wir wollen stärker sichtbar werden – gerade auch im Kreis Groß-Gerau“, so Martiné und Proba, und dort speziell im Nordkreis.

Als Beispiel für eine perfekte und bewährte Zusammenarbeit nannten die Gesprächspartner das Automotive Cluster RheinMainNeckar, das 2003 von IHK und Kreis Groß-Gerau gegründet wurde und Kompetenzen spezialisierter Unternehmen der Automobilzuliefererbranche bündelt. Die Kontakte der IHK in den Kreis hinein könnten und sollen aber noch weiter ausgebaut werden.

Landrat Thomas Will nutzte die Gelegenheit, den beiden Gästen von den strukturellen Herausforderungen zu berichten, die sich der Zuzugskreis gegenübersieht – und das nicht allein wegen der steigenden Bevölkerungszahl.  Ein Hauptthema dabei ist der Ausbau der Schulen, aber auch mit Fragen der Mobilität ist der Kreis konfrontiert.

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