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Gruppe aus Italien im Landratsamt

Landrat Will revanchiert sich für Gastfreundschaft

Zum Abschied ein Foto: Landrat Thomas Will (Mitte) bekam von drei Schülerinnen aus Palo del Colle ein Gastgeschenk überreicht. Umrahmt ist er zudem von Übersetzerin Valeria Vergata (rechts von ihm), der stellvertretenden Kommissarin Adriana Antonacci (Vierte von links) und Kulturamtsleiterin Maria Mastromateo (Dritte von links), von Biebesheims Bürgermeister Thomas Schell (rechts) und vom Urgestein der Verschwisterung Biebesheims mit Palo, Franco Tagliente (links). Foto: Kreisverwaltung

KREIS GROSS-GERAU – Auf knapp einwöchigem Besuch in ihrer Partnergemeinde Biebesheim am Rhein ist derzeit eine Reisegruppe aus dem italienischen Palo del Colle. Zum vollen Programm gehörte am Montagvormittag ein Abstecher ins Groß-Gerauer Landratsamt, wo Landrat Thomas Will die rund 50 Gäste begrüßte. Die Italiener waren in Begleitung ihrer privaten Gastgeber und Gastgeberinnen gekommen.
Angeführt wurde die Gruppe von Biebesheims Bürgermeister Thomas Schell, Kulturamtsleiter Toni Schmidt, dessen italienischer Kollegin Maria Mastromateo und der stellvertretenden Kommissarin aus Palo, Adriana Antonacci. Für die Übersetzung der Gespräche sorgte Valeria Vergata. 

Der Landrat hieß die Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen: „Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung aus dem vergangenen Jahr hierher ins Landratsamt gefolgt sind.“ Thomas Will hatte 2018 an einer Fahrt der Biebesheimer nach Palo teilgenommen. Nun revanchierte er sich und gab den Gästen anhand einer Präsentation zahlreiche Informationen über den Kreis Groß-Gerau und die Kreisverwaltung mit – angefangen von den Verwaltungsgebäuden über demografische und geografische Daten bis hin zur Struktur der Verwaltung und der Kreispolitik. Außerdem wurde ein kurzer Film vorgeführt, der schöne Orte im Landkreis zeigte, die sich leicht per Fahrrad entdecken lassen (zu finden auch auf www.kreisgg.de/Unterwegs im Kreis). 

Aus dem Publikum kamen im Anschluss einige Fragen politisch Interessierter: Wie lang sind in Deutschland die Wahlperioden für Parlamente und Landräte/Bürgermeister? Wieviel Kontinuität und Stabilität braucht die Demokratie und wie unterscheiden sich die Systeme in Deutschland und Italien? So entspann sich rasch ein lebhafter Dialog unter Freunden über politische Fragen. Auch für einige persönliche Worte war am Ende noch Zeit.  

Nach dem Austausch kleiner Geschenke und einer kurzen Erfrischung im Foyer des Georg-Büchner-Saals hieß es für die Gäste aber aufbrechen zur nächsten Besuchsstation: dem Abfallwirtschaftszentrum an der Büttelborner Deponie.  

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